Druckschrift 
3 (1793) [K - Q]
Entstehung
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291
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Marguiss Vc St. Tha»noyd (Lt. äu

l lluc. 6c8uli7 1764. z. Li. 6c Oclcvr-res 176;. z.) Mary. Villette(LivZc 6c Lksrlez V. H. 6c ?r. 1767.4. Li. 6e Henr)' IV. 1 770. 8. )p. Tb. Tosiön (LI. 6c 1)27216 1770.8.) Franc. Xav. Talbert (Linge6c Lsyscll 1770. g. und vorher schon

i einenponcZ^r. 6e 8c. l.cui5.) Sei?.Roch. Nie. Ve Thampforr ( Liogs6e 1.1 ssonrzine) De Sepr (Liog^e6e Heric^ IV. 1768. 8 ) AbtL7oel (Liogc 6c l.»uis XII 1788. 8-)> Sammlungen (Lollebt. 6ezLioges 6a Lbonc. 6c IHopirsi, psrkcmi, Ouidecr "Loiderc, siudi. ö 1'oc»csiion 6a s>rix 6e I ^cs6. t'ronc. en,777. dleukcd. 1778. 12. U. v.«. IN.

Lobreden in deutscher Sprache: diemerkwürdigsten unter den frühern deut-schen Lobreden sind die von Gundling, Ca,Nitz, u.d.M. welche in J.CHriln. LünigSReden großer Herren . . . Hamb. 17Z2.8. 12 Th. und in der Samml. auser-lesener Reden, Nordh. 1727.17Z6. 8.-Th. zu finden, aber kaum des Euchenswerth sind. Auch Neukirch hat derglei-chen geschrieben, wovon Gottsched einein seine Redekunst S. der zten Aufl.aufgenommen hat. Lr;. Thrsiph.v. Sche/b (Lobrede auf den Gr. v. Har-rach, Lcipz. 1750. 4.) Joh. G.Gullen (Lobrede auf den König, Verl.>758. 8.) -- Joh. Bern. Basedow(Reden über die glücksceligc RegierungFriedrich dcS 5tcn K. v. Dänncmark...Coppenh. 1761. 8- und unter der Aufschr.Politische und Moral. Reden, 1771. 8.)L.ud. v. Heß (Zwey Gcdflchtnißre-dcn auf große Staatsministcr, Leipz.1772. 8.) Helfe. P. Stur; (Lvb-schrist auf Bcrnsdvrf, im aten Th. s.Schriften, Lcipz. 1780. 3>) ?oh.Lor. Blessig (Rede, bcv der seyerlichcnBeerdigung des Marschall von Sachsen,Strasb. 1777. 8.) Jos. v. Son-nenfels (Lobreden auf den Marschall vonDaun, und die K. K. Maria Theresia,im ZtrnBde. s. Schriften, Wien i?.

8.) ?. ?. Engel (Lobrede auf denKönig, Verl. 178'. 8. Rede am Ge-burtstage des Königes, cbcnd. 1786. 8.Die bcßten Reden dieser Art, welche wirvielleicht haben.) Von unfern Lei-chenreden würden sich mehrere hieher rech-nen lassen; allein die mehrestcn finden sichin den, bcy dem Act. Rede angezeigtenSammlungen von Predigten, und dergeringste Theil entspricht dem Begriff vonLobrede.

Lombardische Schule.

(Zeichnende Künste.)

Sie wird auch die Bolognesische ge-nennt, weil sie in Bolonien ihrenHauptsitz gehabt *). Mail kann be-haupten, daß diese Schule keiner an-deren nachstehet, wo sie nicht gar,die Kunst in ihrem ganzen Umfangegenommen, alle andern übertrifft.Die römische Schule, die alter alsdie Lombardische ist, hatte einen gros-sen Geschmack und eine erhabeneZeichnung in die Kunst eingeführt.Aber außer dem großen Raphaelhatte sie bloße Nachahmer dieses un-sterblichen Meisters, welcher selbstnicht alle Theile der Kunst in einemgleich hohen Grade besessen hat.

Die Carrache, welche diese Schnlrgestiftet haben, (wo man nicht gar,wie einige wollen, den großen Tor-regio für den ersten Meister dersel-ben halten soll,) brachten alle Theileder Kunst nahe an den höchstemGipfel. Nachdem sie mit ungemei-nem Fleiß das Antike studirt hatten,kamen sie wieder auf die Natur zu-rüke, welche sie mit Augen, die dasAltcrthum geschärft hatte, betrach-teten. Ihre Werke werden auf im-mer die Lust der wahren Kennerbleiben.

In den besten Arbeiten dieserSchule herrscht eine Wahrheit, die

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») S. 51. Ie vomie ?. ll. x. l. 44.st.