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ersten sieben Bände von Beils ciülfical^rrangcmeur ob t'uZiclvo ^verry»1789 u. f. 12. enthalten Episteln, undzwar der eeste Band moralische, der zwcyrelauniebte und scherzhafte, der dritte kri-tische und lehrende, der vierte beschrei-bende und erzählende, der fünfte satirische,der sechste panegyrische, der siebente heroi-sche und LicbeS-Episteln, von S. JenynS,Mclmoth, Brown, H. Walpole, Bal-ten, Nuginet, Rolle, Whitehead, Her-vel), Mclcombe, DavieS, Taylor, LadvMontaguc, Green, Chcstcrficld, Kcate,Hoadley, Liölc, Pornell, Delaeourt,Webster, Lloyd, Harte, Spcncc, John-son, Whalep, Ualden. Heul», White,Fitzgerald, Tickcl, Powys, Micklc,a. m. — — Auch haben dieEngländer noch eine Menge so genann-ter bäcrvic Ujüillcz, welche, alö Spöt-tcreyen und Satiren, bcv dem Art. Sa-tire angeführt sind. ---
Episteln in Veuri'eher Sprache: Wennmir die, in unfern ersten Dichtern, aneinzcle Personen gerichtete Verse oderReime, alS Episteln ansehen wollen: sohaben wir deren schon lange vor OpitzensZeiten aufzuweisen. Unter Hanö Sach-sens Gedichten ist mehr als eines dieserArt zu finden. Wpitz hat, indessen, sowie in mehrcrn Arten der Poesie, so auchhier, die ersten erträglichen Muster ge-liefert. Vey ihm führen diese Gedichtenoch keine besondre Ueberschrift. Nachihm erhielten sie den Nahmen poetischeSendschreiben, oder auch Briefe; underst in ganz neucrn Zeiten haben wir dasWort Epistel für sie angenommen. OaSerste Buch der Poetischen Wälder vonOpitz enthält mehrere dergleichen Gedichte,und aus dem zweyren und dritten lassensich, noch mehrere in so fern hiehcr rech-nen, als Hochzeit - und Lcichengedichtejinmcr an bestimmte Person gerichtet sind.— Paul Flemming (s 1640. Von s.Geist- und Wcltl. koein. Naumb. >642.8. lü«z. 8. gehören verschiedene aus den5 Büchern s. Poetischen Wälder, so wieaus dem Neuen und aus dem Absonderli-chen Buche derselben hicher. Sein Le-
ben findet sich im Nekrolog, S. 8). undin L. Meisters Characlcr. der deutschenOichterTh.i. S.i6o.)-- AnSr.Senl-tctus (ss 1642. In den vorher angezeig-ten Samml. von s. Gedichten finden sichverschiedene, welche hiehcr zu rechnensind.) — Andr. Tsciierning (ss >659.Auch von s. Tcutscher Ged. Frühling,BreSl. 1642. z. und dem Vvrtrab desSommers, Rost. 1655. 8. sind mehrerean cinzelc Personen gerichtet, aber srey-lich nichts anders, als so genannte Gelc-gcnhcits-Gcdichtc. DaS Leben des Verf.ist im Nekrolog, S. 94. zu finden.) —Anvr. Grypl) (f >664. Die vollst.Samml. s. G. welche den Titele Ver-mehrte deutsche Gedichte führt, undBreSl. >693. 8. erschien, enthält man-cherlei» Begräbniß- und Hochzeitgcdichte,welche als Episteln sich ansehen lassen.)
— Hcinr. Mühlpfort (f r68>. I» s.Geb. BreSl. >686. >698. g. finden sicheben dergl.) — L. R. v. Canitz(s 1700. Von seinen Gedichten bestehenmehrere aus poetischen Briefen, odersind, wie unter den Satiren und llcbcrs.an einzele Personen gerichtet. Sie er-schienen zuerst, unter dem Titel, Ncbcn-stunden, Berk. >700. 8. Vollständigervon I. U. König heraus«. 1727. 176;. 8.Jtal. (sehr schlecht) Flor. >757. 8. SeinLeben im Nekrolog, S. 155 und im >tenTb. S. 2-; von Meisters Charakteristik.)
— I. C. Günther (^172?. SeinGed. BreSl. 172z. 8.>751. 8. 2 Th. ent-halten Briefe in zwei, Bücher abgethcilt,und eine Bcylage von Trochäischen Vers-briefen, welche, Key der größten Ungleich-heit in Tone, hin wieder doch einen gutenVers haben. Sein Leben ist im -ten B.S. 68 von k. Meisters Charakteristik er-zählt) — Zöcnj. NcuLircd (f >7-9.Elende Reime, an allerhand Personen ge-richtet . finden sich von ihm bcv Hvsmannv. HvfmannSwaldau . . . AuserlesenenGedichten, Leipz. 1S97. 8. 7 Th- und diesepoetischen Briefe sind auch meines Wis-sens, bcy s. Satiren, Fest. 17;?. 8. ab-gedruckt) — Joh. v. 25cfter (s >7-9.Seine, zuerst 1711. 8. und vermehrt,
durch