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mit Grauspcchten bedeckten Bäumen sl^aurus perseaumgeben waren. Die Nacht über brachten sie in einerZucker-Plantage zu. In einem viereckigen Gebäude be.fanden sich gegen achtzig Reger, welche auf Ochsenhäutenauf dem Fußboden lagen, während im Hofe ein DutzendFeuer brannten, über welchen gekocht wurde.
In der Provinz herrschte eine große Vorliebe für dieCultur des Kaffeebaums. Man verschaffte sich die jungenPflanzen dadurch, daß man Saamcn zwischen Pisang-blättern zum Keimen brachte. Nach dem Keimen wurdensie gesät und lieferten Schößlinge, die besser geeignet wa-ren, die Sonnenhitze zu ertragen, als diejenigen, welche imFrühjahr im Schatten der Plantage» aus der Erde her-vorbrechen.
Der Baum treibt erst im zweiten Jabre Blüthen,diese dauern blos vierundzwanzig Stunden. Im drittenJahre tragen sie sehr reichlich; jeder Baum liefert im Durch-schnitt anderthalb bis zwei Pfund Kaffee. Nach Hum-boldts Bemerkung belauft sich der Ertrag der AmerikanischenKaffee-Plantagen, wiewohl seit der Einführung der erstenKaffcebäume in Surinam und Westindien noch kein Jahr-hundert verflossen ist, auf fünfzehn Millionen Piaster oder2,437,50V Pfund Sterl.
Am achten Februar setzten die Reisenden mit Sonnen.Aufgang ihren Marsch fort, und nachdem sie die Verbin-
°) Der Advogato Lorbeer (l-unriis ?er«e->, iZuiieanckria,3Io»o»)-»i,i, 4,i»n.) wächst in Südamerika und Wcflin-dien wckd. Er ist ein bobcr Baum; seine Frncht ist wiezwei Fäuste gron, grünlich, von sehr angenehmem Ge-schmack und wird von Menschen und allen Thiercn, selbstvon Hunden gern genossen. Den Neuangekommenen Eu-ropäern schmeckt sie anfangs nick t, wen» sie dieselbe abereinigemal genossen habe», so ziehen sie sie allen andernvor. Der Kern der Frucht, wenn er aus der fleischigenBlasse nur einen Tag herausgenommen wird, verliert so-gleich seine Keimkraft.