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wählend sie auf de» Küsten von Neu-Barcellona, Eumanaund Paria nur sehr wenig gespürt wurden, ob gleich dieseUfer, wie bekannt, durch vulkanische Dünste erschüttert wor-den sind.
Fünfzehn bis achtzehn Stunden nach der großen Ca-tastrrphe hörten die Erschütterungen auf, aber nach 4cmsicbcnundzwanzigsien begannen die Bewegungen von Neuemund waren von sehr lautem, unterirdischem Getöse begleitet,häufig verspürte man an einem Tage nicht weniger alsfünfzehn Schwankungen. Am fünften April ereignete sichein Erdbeben, fast eben so heftig, als das vom 1?. Marz'Die Oberfläche der Erde befand sich mehrere Stunde» hin-durch in einer fortwährenden wellenförmigen Bewegung,große Erbmassen stürzten in die Berge, und ungeheure Fel-sen wurden von der Silla losgerissen.
Während in dem Dhaic des Mississippi, auf der In-sel St. Vincent und in der Provinz 'Venezuela heftige Er-schütterungen verspürt wurden, hörte man zu Caraccas,zu Ealabozo und an den Ufern des Rio Apure über einenFlächcnraum von viertausend Quadratmeilen flvuxnv») einunterirdisches Getöse, einer 'Artilleriesalve nicht unähnlich.Dieses Getöse begann am Morgen des 30. April, frühum zwei Uhr, und war eben so laut und vernehmlich ander Küste als achtzig Meilen fleuAues) davon entfernt.Man hielt es überall für das Abfeuern von Musketen.
Am nehmlichen Tage ereignete sich ein starker Aus-bruch des Vulkans auf der Insel St. Vincent. DieserBerg hatte seit dem Jahr 1718 keine Lava ausgeworfen,und kaum war einiger Rauch aus ihm hervorgcstiegcn, alsim Mai 1811 häufige Stöße statt fanden und am 27.April 1812 unter fürchterlichem Gebrüll ei» Ausbru'ch vonAsche erfolgte. Am 30. April floß die Lava hervor, underreichte nach einem Lauf von vier Stunden das Meer.Tic Explosionen glichen abwechselnden Salven aus sehr gros-sen Kanonen und Musketen. Da die Strecke zwischendem Vulkan von St. Vincent und dem Rio Apure sie-