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boldt stih daselbst oft Cauots mit dreitausend Russen an-keimnen. Das Ocl, welches rein und ohne Geruch ist, eig-net sich sehr gut zum Brennen.
Nach Sonneunntergang verließen sie die Meierei vonPmcautral und erreichten früh um drei Uhr die Mündungdes Manzanarcs, nachdem sie eine sehr langweilige Nachti» einem schmalen, schwer befrachteten Canot zugebracht hat-ten, Seit mehreren Wochen an bergige Gegenden, düstereWälder, und Regenwetter gewohnt, überraschte sie die Nackt-heit des Bodens, die Heiterkeit des Himmels und diegroße Masse zurückprallenden Lichtes, wodurch sich die Nach-barschaft von Cumana auszeichnet. Bei Sonnenaufgangsahen sie de» Zamuro-Geier fVultur aur») in großenHeelden auf Cocosbäumcn sitzen. Diese Vögel begeben sichlange vor Einbruch der Nacht zur Ruhe, und verlassenihre Ruhestätte nicht eher, als bis die Warme der Son-nenstrahlen fühlbar wird. Die nehmliche Trägheit, wennman so sagen darf, zeigen die Baume mit gefiederten Blät-tern, z. B. die Mimosen und Tamarinden, welche diese Or-gane fdie Blätter) eine halbe Stunde vor Untergang derSenne schließen und am Mvrgen, nur erst nachdem sie ei»»ige Zeit sichtbar gewesen, wieder entfalten.
In unscru Kliuiatcn öffnen die Hülsengcwächse ihreBlätter in der Morgendämmerung. Humboldt scheint derMeinung zu seyn, daß der Niederschlag von Feuchtig-keit auf das Parcnchym, welcher in Folge der durch dasErkalten der Blätter bewirkten nächtlichen Ausstrahlung stattfindet, die Wirkung der ersten Sonnenstrahlen auf diesel-ben verhindere.
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