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hatten sie eine prächtige Aussicht auf das Meer und eine»Theil der Küste, während auf dem zwischcnligcnden Flächen-raiimc die Wipfel der Bäume mit blühenden Lianen un-termengt, einen großen dunkelgrünen Tcppich bildeten,Mit ihrem weiter» Vorrücken nach Süd-West wurdeder Boden dürr und locker. Sic erklimmten eine Gruppeziemlich hoher, von Vegetation entblößter, steile Abhängehabender Berge. Diese Bcrgreibe heißt I,»z>»«-sibl«!, weilman der Meinung ist, daß sie im Fall eines Angriffs denEinwohmer von Cumana einen sichern Rückzug gewährenkönne. Tie Aussicht, welche sie hier genossen, war nochschöner und weiter, als von der oben erwähnten Quelle aus.
Sie laugten nur kurze Zeit vor einbrechender Dun-kelheit auf dem Gipfel an. Ter Untergang der Sonnewar von einer sehr schnellen Tcmpcraturahnahme begleitet!das Thermometer fiel plötzlich von 77' 4" auf 7t)' 3",obgleich die Luft ruhig war. Sic brachten die Nacht ineinem Hause zu, wo sie einen Soldatenposten von achtMann, unter dem Befehl eines Sergeanten, antrafen,Als, nach Eroberung von Trinidad durch die Engländcrim Jahr 1797, Cumana bedroht war, stoben sehr vieleseiner Bewohner nach Cumanacoa, und ließen ihre kostbar-sten Güter in Schuppen bringen, die sie auf drcsen Beigen erbaut hatten. Tie Einsamkeit des Srts erinnerteHumboldt an die Nächte, die er auf dem Gipfel des St,Gothard zugebracht. Mehrcrc Tbeile des umgebenden Waldes standen in Feuer, und die röthlichcn Flammen, diemitten aus den Rauchwolken emporstiegen, gewährte» ei«höchst imposantes und prächtiges Schauspiel. Die Scbäfer stecken die Wälder vorsätzlich in Brand, um die Weidezu verbessern z wiewohl auch nicht selten durch die klnvcr-sichtigkcit und Nachlässigkeit wandernder Indianer Wald-brande verursacht werden. Tic Anzahl alter Bäume ausder Straße von Cumana nach Cumanacoa ist durch sel-che Unfälle bedeutend vermindert worden, und in verschie-denen Theilen der Provinz bat die Dürre und Trockenheit