sphärc vollkommen durchsichtig war. Er bcsiand aus zweiKreisen; einem größeren von weißlicher Farbe, und 44"im Durchmesser, und einem kleineren, welcher alle Farbendes Regenbogens entfaltete, und 1" 43' im Durchmesserhatte. Der Zwischenraum zeigte das dunkelste Azurblau.
Ein Theil des großen Platzes ist mit Arcadcn umge-ben, über welche eine lange hölzerne Gallerie läuft, wo vonder afrikanischen Küste eingebrachte Sclaven verkauft wer-den. Diese waren junge Männer von funfzchn bis zwan-zig Jahren. Jeden Morgen wurde ihnen Cocosöl verab-reicht, womit sie sich die Haut einrieben, um sie glänzendzu erhalten. Die Personen, welche hierher kamen, umSclaven zu kaufen, untersuchten ihre Zähne, wie wir dießbei den Pferden zu thun pflegen, um ihr Alter und ihrenGesundheitszustand bestimmen zu können. Jndcß habendie spanischen Gesetze, wie unser Autor berichtet, zu keinerZeit den Handel mit afrikanische» Sclaven begünstigt, de-ren Anzahl im Jahr 1800 sich in den beiden Provinze»Cumana und Barzellona nicht über sechstausend belicf, wäh-rend die ganze Bevölkerung auf hundert und zehntaufendKöpfe geschätzt wurde.
Tie erste Ercursion, welche unsere Reisenden machten, warnach der Halbinsel Araya gerichtet. Sie bestiegen am neun-zehnten August gegen zwei Uhr des Morgens ein Fahrzeugans dem Flusse Manzanarcs unweit von der Indianischen Vor-stadt. Tie Nacht zeichnete sich durch eine wohlthätige underquickende Kühle aus. Schwärme leuchtender Jnscctenf Linter ouctilucus) funkelten in der Luft am Uferdes Flusses. AIS das Boot stromabwärts über die Wellenglitt, bemerkten sie eine Gesellschaft Reger, welche, zur Mu-sik der Gnitarre bei dem Lichte von Frendenfeucrn tanz-ten, eine Belustigung, die sie dem Schlafe oder der Er-holung an ihren Rasttagen vorziehen.
Tie Barke, worauf sie den Golf von Cariaco durchse-gelten, war bequem; und zum Ausruhen während desNachtS wurden große Jaguar-Häute über den Boden ge-