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Dic Erderschüttcrungen von Cumana stehen mit de-nen von Wcstindicn in Verbindung und sollen sogar eini-germaßen mit den vulkanischen Erscheinungen der Andenzusammenhängen.
Am vierten November 1797 erfuhr die Provinz Quitoeine so heftige Erschütterung, daß vierzigtanscnd Menschendabei ihren Tod fanden, und zu derselben Zeit wurden ausden östlichen Antillen Erdstöße verspürt, auf welche zu Endedes Monats September 1798 ein Ausbruch des Vulkansvou Guadalonpc erfolgte. Am neunzehnten Deccmbcr er-eignete sich das große Erdbeben zu Cninana.
Man hat schon längst die Bemerkung gemacht, daßErdbeben ihre Wirkungen in weit größere Entfernungenfortpflanze», als Vulkane; und es ist wahrscheinlich, daß,wie so eben erwähnt worden ist, dic Ursachen, welche denerster» zu Grunde liegen, eine innige Verbindung mit denletzteren haben.
Wenn Jemand seinen Sitz innerhalb des Bezirks ei-nes brennenden Kraters wählt, so fühlt er die Bewegungdes Erdbodens einige Secundcn vor jedem partiellen Aus-bruch. Tie mit Erdbeben verbundenen Phänomene schei-nen einen starken Beweis für dic Thätigkell elastischer Flüs-stgkeitcn zu liefert!, welche bestrebt sind, stch mit Gewalt ei-nen Weg in die Atmosphäre zu eröffnen.
An den Ufern der Südscc pflanzt sich die Erschütte-rung fast augenblicklich vou Chili nach dem Golf vouGuayaguil über einen Flächcuraum von 2079 englischenMeilen fort. So scheinen auch die Stöße desto heftigerzu seyn, je weiter ein Ort von den acliven Vulkanen ent-fernt ist; und eine Provinz erleidet um so stärkere Erschüt-terungen je kleiner die Zabl der krateiförmigen Oeffnungenist, durch welche die unterirdischen Höhlen mit der freienLuft in Verbindung stehen.