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Zenith rein und heiter, hat in der Nähe des Horizontesdas Anselm eines röthlichen Dunstes. Allein diese progno-stischen Merkmale sind sehr trügerisch, und das gefllrchteteklebet ist in zeder Art von Wetter eingetreten.
Unter den Tropen wird die Regelmäßigkeit der stünd-lichen Veränderungen des Barometers an den Tagen, woheftige Erdstöße statt finden, nicht gestört. Eben so modi-ficirt in der gemäßigten Zone das Nordlicht nicht immerdie Abweichungen der Nadel oder die Intensität der mag-netischen Kräfte.
Wenn die Erde erschüttert wird und sich öffnet, fin-den an Stellen, welche ziemlich weit von noch nicht erlo-schenen Vulkanen entfernt sind, gasartige Ausbrüche statt.Zu Cumana gehen aus dem dürren Boden Flamnic»und schwefelhaltige Dämpfe hervor, während derselbe in an-dern Theilen der nchmlichen Provinz Wasser und Steine!ausschleudert.
Zu Riobamba fließt aus den Spalten, die sich wie-derum schließen, eine schlammige entzündliche Masse, M oyagenannt, hervor und bildet hohe Hanfe».
Auch aus den Felsen von AlvidraS in der Nähe vonLissabon, während des Erdbebens von 1755, dnrch welchesdiese Stadt verwüstet wurde, sah man Flammen und Rauchaufsteigen. Allein in der Mehrzahl von Erdbeben scheinenkeine elastischen Flüssigkeiten aus dem Erdboden zu entwei-chen, und wenn sich dennoch Gase entwickeln, so geschiehtdieß mehr nach oder während der Erdstöße, als vor diesen.
Das unterirdische Getöse, welches so häusig Erdbebenbegleitet, steht in der Regel mit der Heftigkeit der Stöße nichtin Verhältnis'. Zu Cumana geht es letzteren stets voraus,während zu Quito, und einige Zeit später, zn Caraccasund auf den westindischen Inseln, ein Getöse gleich demDonner einer Batterie vernommen wurde, nachdem die Erschutterungcn schon längst aufgehört halten. Das donnerar>tigc Rolle» in den Eingewcidcn der Erde, welches Monate