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da sich der Wind gelegt, wurde das Schiff von den Strö-mungen hart au den Felsen getrieben, welcher auf altenKarten unter dem Namen Jnficrno vorkommt, auf den neu-em aber Rcca del Ocsie heißt, eine basaltische Masse,welche wabrschcinlich durch vulkanische Thätigkeit emporge-hoben worden ist. Wahrend der Nacht lavirtcn sie zwi-schen Montana Clara und dieser Insel, gcrietben aber meh-rere Male wegen der vielen Sandhänke, gegen welche dasSchiff durch die Bewegung des Wassers geführt wurde, ingroße Gefahr; allein als sich am Morgen der Wind wiedererhob, gelang es ihnen, den Canal zu passiren, worauf sielängs den Küsten von Lancerota, Lobos und Forteventnrahinsteuerten.
Wegen des lieblichen ZnstandcS der Atmosphäre konnteman den Pik von Teneriffa während der ganzen Fahrt vonLancerota nicht sebenz indeß theilt unser Reisender in sei-nem Bericht folgende interessante Umstände hinsichtlich derEntfernung mit, in welcher Berge erblickt werden können.
„Wenn die Höhe des Piks" sagt er, „l2, t82 Fußbeträgt, wie ans de» letzten trigonometrische» Messungenvon Borda hervorgeht, so muß sein Gipfel in einer Ent-fernung von hundert acht und vierzig englischen Mecensichtbar seyn, vorausgesetzt, daß sich das Auge des Beob-achters mit dem Ocean in gleichem Niveau sglcicher Ebene)befindet und die Rafraction (Strahlenbrechung) gleich istN—079 der Entfernung. Seefahrer, welche diese Brei-ten häufig besuchen, finden, daß die Berge (Piks) von Te-neriffa und den Azoren bisweilen in sehr großen Entfer-nungen sichtbar sind, während dieselben andere Male, ob-gleich der Zwischenraum um ei» Beträchtliches kleiner undder Himmel heiter ist, nicht gesehen werden können. Der-gleichen Umstände sind für die Schiffer von großer Wich-tigkeit, welche, wenn sie nach Europa zurückkehren, ungedul-dig auf das Erscheinen dieser Berge warten, um ihre Längezu berichtigen." Tic Beschaffenheit der Atmosphäre hat ei-ne» große» Einfluß auf die Sichtbarkeit entfernter Gegen-