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Alexander von Humboldt's Reisen und Forschungen : eine gedrängte Erz. seiner Wanderungen in d. Aequinoctial-Gegenden Amerikas u. im asiat. Rußland
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den Rath ertheilte, sich auf der »ach Havanna!) und Mexicobestimmten Corvcttc Pizarro einzuschiffen. Es wurde» so-gleich Anstalten zur sichern Aufnabmc der Instrumente ge-troffen, und der Capitain erhielt den Befehl, so lange Zeitauf Teneriffa zu verweilen, als die Reisenden zu eine».Besuch des Hafens von Orotava und zur Ersteigung desPik notbig haben würden.

Mährens der wenigen Tage ihres Aufenthalts auf die-ser Insel beschäftigten sie sich mit der Trocknung und Auf-bewahrung der eingesammelten Pflanzen und der Anstellungverschiedener Beobachtungen. Auf ihrer Fahrt nach Ferro!machten sie einige interessante Experimente über die Tempe-rarur des Meeres und die allmählige Abnahme der Wärmedes Wassers nach nuten. Das Thermometer zeigte amUfer und in dessen Nähe 54° bis 55' 9° während es intiefem Wasser auf 59° bis 59' 5° stieg; die Temperaturder Luft war 55°. Der Umstand, daß die Nähe einerSandbank oder Untiefe durch ein schnelles Sinken der Tem-peratur verrathen wird, ist für das Wohl der Schiffer vongroßer Wichtigkeit; denn obgleich der Gebrauch des Ther-mometers in dieser Hinsicht dem des Senkbleis nachstehe»muß, so lassen sich doch Temperatur-Veränderungen, wei-che Gefahr anzeigen, lange zuvor, ehe das Schiff die Sand-bank oder Untiefe erreicht, wahrnehmen. Ein starkes Aufwogen des Meeres von Nordwesten her machte es ihnenunmöglich, ihre Experimente fortzusetzen. Tic Ursache davonwar ein Sccsturm, welcher die englischen Schiffe nöthigte,sich von der Küste zurückzuziehen, ein Umstand, dernnscrc Reisenden bewog, ihre Instrumente und Bagageeiligst an Bord zu bringen, wiewohl sie durch einen star-ken Westwind, welcher mehrere Tage anhielt, gehindertwurden, unter Segel zu gehen.