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beim Sinken des Quecksilbers eintretenden Stand der-selben ubzunehmen.
Von allen diesen, Zeit, Sorgfalt und Fertigkeiterforderlichen Vorsichten ist die nach unserer Methodevorzunehmende Beobachtung frei. Ist die Weingeist-flamme in den Heitzrautn eingetragen, so erfolgt nachwenigen Minuten das Sieden des Wassers und man hatauf nichts anderes als auf die im Thermometer aufstei-gende Quecksilbersäule seine ganze Aufmerksamkeit zurichten. Ist sie stationär geworden, so stellt man denNonius scharf ein, ohne sich dabei besonders beeilenund mit Schwierigkeiten kämpfen zu müssen, liest denStand genau ab, ohne sich je auf eine blosse Schätzungeinzulassen, und die Operation ist sammt der Controllelängstens in 20 Minuten fertig.
Das Thermometer, welches die Luftwärme angebensoll, bedarf einer nicht mindern Sorgfalt. Es muss aneinem offenen luftigen Orte im Schatten aufgehängtwerden und von dem Träger, von Felsen oder Mauernwenigstens einige Zolle entfernt seyn. Es gehörtUeber-legung dazu, um den rechten Wärmegrad der Luft zutreffen, denn das Thermometer steigt und sinkt, so wiesich die Sonne zeigt oder sich hinter Wolken verbirgtoder Winde ihr Spiel mit mehr oder weniger Lebhaf-tigkeit treiben. Bei ganz ruhiger Luft erhält man sel-ten die Temperatur der atmosphärischen Schichten umdie es sich handelt, sondern die des Beobachtungsortes,und während des Windes täuscht man sich nicht selten,besonders wenn er nicht constant ist.
Es ist schon früher bemerkt worden, dass man nachunserem Verfahren bei der Bestimmung der Luftwärmeauf dieselbe Weise zu Werke geht und dass man so-nach mit denselben Schwierigkeiten zu thun und die-selbe Sorgfalt anzuwenden hat, um ein möglichst ge-naues Resultat zu erhalten.
Hat man die nöthigen Beobachtungen gemacht, sowerden sie in das dazu bestimmte Manuale eingetragenund demselben noch überdiess die Höhe des unternQuecksilbergefässes des Barometers über dem Boden