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Das Höhenmessen mit dem Thermometer
Entstehung
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Viel leichter und bequemer kommt man mit der Auf-stellung unseres Apparates am Orte der Beobachtungzu Stande. Jedes halbwegs ebene, wenn auch sonnigePlätzchen ist geeignet, das von seiner Hülle umgebeneKochgefäss mit dem eingesetzten Instrumente aufzuneh-men, und nur im Falle eines stürmischen Wetters hatman es durch herumgelegte Steine vor dem Umstürzenzu schützen.

Ist das Barometer aufgestellt, so darf man dochnicht gleich zum Beobachten des Luftdruckes schreiten,sondern man muss abwarten, bis der Augenblick ein-tritt, wo man es für wahrscheinlich halten kann, dassdas am Barometer befestigte Thermometer die Tempe-ratur des Quecksilbers im Barometer richtig angibt.Man betrachte darum von Zeit zu Zeit dieses Thermo-ter und beurtheile sorgfältig, was etwa auf Rechnungder Strahlung, zufälliger Einflüsse etc. kommt. Nacheiner Viertelstunde bei Barometern, die in Metall ge-fasst sind und bei bewölktem Himmel, aber erst nacheiner halben Stunde beim Gebrauche eines Barometersin hölzerner Fassung oder bei heiterem Himmel undSonnenschein, kann man den Stand des Thermometersals Anzeige der Temperatur des Quecksilbers brauchen.Diesen Stand muss man aber vor der Barometerbeob-achtung kennen lernen, um nicht durch anhaltende Nähedes Körpers, wie sie zum Behufe des Einstellens undBeobachtens des Barometers nothwendig ist, das Ther-mometer mehr als das Barometer zu afficiren und da-durch eine fehlerhafte Temperatur in Rechnung zu brin-gen. Ist die Temperatur des Quecksilbers bekannt, sogeht man zur Beobachtung der Quecksilbersäule im Ba-rometer über, wobei man auf richtige Stellung desAuges, auf den verticalen Stand der Quecksilbersäuleetc. wohl zu sehen hat. Das letztere lässt sich manch-mal nur schwer herstellcn, weil auf isolirten Höhenhäufig starke Winde hausen, so dass man oft sogar ge-nöthigt ist, den Barometerstand bei schwankender Queck-silbersäule aus der Excursionsweite und dem tiefsten