'<
27
bewahren. Es versteht sich wohl von selbst, dass dieLampe sowohl als das Weingeistgefäss von Metall,mit festangeschraubten Deckeln versehen, und überdiessin dem Raume so eingelassen sind, dass beim Trans-portiren kein Hin- und Herschlagen Statt findet. Umendlich das Ganze beim Bergsteigen bequem tragen zukönnen, habe ich mir ein Futteral von starkem Lederdazu machen lassen, in welches der ganze Apparathineingeschoben, darin verschnallt und mittelst einesUmschwungriemen über die Schultern gehängt wird.Zum besseren Verstehen des bisher beschriebenen Ap-parates ist in Fig. ö das eigentliche Kochgefäss mitseinen wesentlichen Einrichtungsstücken abgebildet.Fig. 6 stellt das Gefäss vor, welches dem Kochgefässezur Hülle dient. Fig. 7 zeigt den ganzen Apparat zumTransporte eingerichtet.
Die in Fig. 8 abgebildete, mit einem Rohrgellechteüberzogene abgeplattete Flasche ist dazu bestimmt, dennöthigen Vorrath an destillirtein Wasser aufzunehmen,wozu nach meiner Erfahrung ein Seitei für mehrereVersuche hinreicht. Sie wird wohl verkorkt, mittelsteiner daran befestigten Schnur um den Leib geschwun-gen, oder wenn es bequemer seyn sollte, in eine Rock-tasche gesteckt.
Hat man nun an einem Orte von bekannter Höhemit einem correspondirenden Beobachter Tag und Stun-de für die vorzunehmende Messung verabredet und istmit dem so eingerichteten Apparate an der Station, woman die Messung vorzunehmen beabsichtigt, zur gehö-rigen Zeit angelangt; so stellt man vorerst den Koch-apparat auf einem geeigneten Platze unmittelbar aufdem Boden in Bereitschaft, indem man die beim Trans-porte darin befindliche Weingeistlampe und das Wein-geistgefäss herausnimmt, dafür die nöthige Menge de-stillirten Wassers einfüllt und den Deckel aufsetzt,nachdem die zum Träger bestimmte durchbrochene Plattelängs der vier Stifte herabgeschoben wurde. Hieraufsenkt man durch die im Deckel befindliche Oeffnungeines von den mitgeführten Thermometern so weit ein