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juen. Man lässt die aus dem siedenden reinen Wasserentstandenen Dünste auf die thennoiuetrische Substanzdes Instrumentes einwirken und wartet ab^ bis das Ther-mometer die Temperatur derselben angenommen hat unddie Quecksilbersäule im Thermometer stationär gewor-den ist. Stellt man nun den Nonius mittelst desVisirsauf den obersten Punkt der Quecksilbersäule, so erfährtman durch die entsprechenden Zahlen am Massstabe,seine Entfernung von dem fixen Anfangspunkte. Gibt©in an demselben Orte gleichzeitig beobachtetes genauesBarometer den normalen Luftdruck an, so ist auch derdurch das äusserste Ende des Quecksilberfadens amThermometer bezeichnete Punkt der normale Siedpunktund somit seine Entfernung vom fixen Anfangspunktedurch die angestellte Beobachtung unmittelbar gegeben.Zeigt aber das an demselben Orte gleichzeitig beob-achtete Barometer einen andern Luftdruck als den von28 par. Z., so ist die am Thermometer gemessene Grössedes Abstandes diessfalls zu corrigiren. Dieser Correc-tion kann man nun die von Egens angestellten Beobach-tungen zum Grunde legen, vermöge welchen sich derSiedpunkt für eine Aenderung im Barometerstände voneiner Wiener Linie um 0°,0887 ändert, vorausgesetzt,dass der Beobachtungsort nicht zu hoch liegt. Nimmtman also von der früher bestimmten Länge eines Gra-des den 0,0887. Thcil, so erhält man die Grösse, umwelche das gefundene Mass des Ortes für den normalenSiedpunkt für jede Wiener Linie vermehrt oder ver-mindert werden muss, je nachdem der beobachtete Ba-rometerstand unter oder über 28 p. Zoll gefunden wurde,Man kann aber auch dadurch zum Ziele gelangen,dass man aus dem beobachteten, auf 0° C. reducirtenBarometerstände die demselben entsprechende Tempe-ratur des siedenden Wassers in Celsius' sdum Gradenberechnet, und auf diese Weise die Bedeutung des amThermometer markirten Standes der stationär geworde-rneu Quecksilbersäule kennen lernt. Das dafür gefun-dene Mass vom Anfangspunkte des Massstabes gerech-net, um sq viel vermehrt oder vermindert, als die Längo
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