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Die Wahrscheinlichkeitsrechnung in ihrer Anwendung auf das wissenschaftliche und practische Leben
Entstehung
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so

Viertes Capitel.

h. 22. Pehmen wir nun an, das; man durch eine Reihe vonBeobachtungen drey unbekannte Größen x ^ 2 so bestimmen soll,daß sie diesen Beobachtungen am besten entsprechen. Hier werdenalso die Bedingungsgleichungen folgende Form haben

- c> x -st- k> 2> ö

s, g, X -k- b, X -k- c. 2 ö,

a- x k- ^ -st- c- 2 ö,e- uz x -st- bz ^ -j- Lz 2 öz u. s. w.

Sucht man daraus wieder diejenigen Gleichungen, welchedie Summe der Quadrate der Fehler, oder welche die Größe

-st- -st-st ... ^ Lzu einem Minimum machen, oder welche den Ausdrücken

(^) ^ (^) ^ °' (^) ^"entsprechen, so hat man

S^X^a' -st- X^ad -st ^ l

0X^ast. -st X^d' -st ^ k ...(I),

0X^ao -st- X^dc -st est ^cS )

und die Werthe von X, X und 2, welche man aus diesen dreyGleichungen (I) durch Elimination findet, werden die gesuchtenwahrscheinlichsten Werthe von x ^ 2 seyn.

st