Drittes Capitel.
§. Ig. ,-°^5ir wollen nun auf eine ähnliche Weise zwey unbe-kannte, durch mehrere Gleichungen gegebene Größen, zu be-stimmen suchen. Um uns auch hier gleich durch ein Bcyspiel zuerklären, nehmen wir an, daß die Secundenpendellänge ^ fürdie geographische Breite x durch den Ausdruck gegeben werde
^ -i- 43g.23 -l- 2-3g Sin' ?in Pariser Linien, in welchen aber die beyden constantcn Größen439-23 und 2.3g noch nicht als ganz genau angesehen werden,und daher einer Verbesserung bedürfen. Seyen diese zu suchendenverbesserten Werrhe
43g.23 x, und 2.3g -st- 7.
Hat man nun unter der Breite diese Pendellänge durchunmittelbare Beobachtung gleich 13 gefunden, und nimmt manan, daß auch diese Beobachtung nicht ganz richtig ist, und daßder wahre, noch unbekannte Werth dieses Resultates gleich L-k-sist, wo also s den Fehler der Beobachtung bezeichnet, so hatman, da sowohl als auch
43g. 23 -B x -st- (2.3g 7) 8in° ^
den wahren Ausdruck der Pendellänge vorstellt,
13s ^ 43g. 23-j-x(2. 3g-l-7) 8in>,und wenn man davon die vorhergehende Gleichung^,^43g.23-l-2,39 8i.i>
abzieht,
13 — x-l-7 8in' ,