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Die Wahrscheinlichkeitsrechnung in ihrer Anwendung auf das wissenschaftliche und practische Leben
Entstehung
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andere enthalte 4 weiße und I schwarze- Welches ist die Wahr-scheinlichkeit, daß man auf den ersten Zug aus einer dieser Ur-nen eine weiße Kugel ziehen wird?

Die absolute Wahrscheinlichkeit, daß man die Hand an die erste

Urne legen wird, ist und die Wahrscheinlichkeit, daß dann eine

weiße Kugel gezogen wird, ist also ist die Wahrscheinlichkeit des

Zusammentreffens beyder Fälle gleich Ganz eben so

hat man bei) der zweyten Urne für die Wahrscheinlichkeit des Zusam-mentreffens beyder Fälle .^ Da aber diese zwey Wahr-te ö 5

scheinlichkeiten und beyde für dasselbe günstige Ereigniß ge-il 5

hören, so hat man (nach III) für die gesuchte Wahrscheinlichkeit

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3 ^ 'Z' ^ 15

Ex. V- Das vorhergehende Vcyspiel allgemeiner zu machen, habeman

a Urnen, deren jede rn weiße und n schwarze Kugeln hat, und-u Urnen, deren jede in' weiße und n' schwarze Kugeln hat, so istdie Wahrscheinlichkeit, daß man auf den ersten Zug eine weißeKugel ziehen wird, gleich

s a' in n a a' in' 4- n

Ex. VI- Hat man -n Fälle, die dem Ereignisse V günstig sind und nFälle, die dem Ereignisse U günstig sind, so ist die Wahrschein-lichkeit, daß zwey Versuche nach einander

.4. und V geben, gleich .

V und L ,, .

L und V ...

sin -4- Ii)-

IN ns in 4- Ii)-

n INs in 4- ii)-n-

vundL >. >. . . .

Sieht man also nicht auf die Ordnung, in welcher diese Ereig-nisse einander folgen, so ist die Wahrscheinlichkeit, daß manz. B- mit einem Würfel in zwey Würfen