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Die Wahrscheinlichkeitsrechnung in ihrer Anwendung auf das wissenschaftliche und practische Leben
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für zwe» Fälle . ^ v . ^v',

" ^ ZV ZV'

für drei) Fälle - "- . . >v'. >v" u. f f.

^ ZV ZV' ZV" ^

Ex. I. Die absolute Wahrscheinlichkeit, daß mit zwei) Würfeln 8

geworfen werde, war und die, daß g geworfen werde,86

ist , also ist die Wahrscheinlichkeit, daß mit zwey Würfeln

36

in zwey Würfen 8 und 9 geworfen werden, gleich

^ 0.01S4.

36 36 324

Ex. II. Wenn 4. und lZ jeder zwey und L nur einen Würfel wirft, so istdie absolute Wahrscheinlichkeit, daß 4 zwei) gleiche Zahlen werfe,

gleich z die Wahrscheinlichkeit, daß L keine gleichen Zahlen

36 ,

werfe, gleich und die Wahrscheinlichkeit, daß (l die Zahl

36

6 werfe, gleich Also stst auch die Wahrscheinlichkeit, daß

6

alle drey Fälle zugleich eintreffen, gleich6 30 1 5 (,.g231.

36 36 6 216Ex. III. Wenn ein Spiel von 32 Karten in vier Theile, nach denvier Farben getheilt wird, so daß jeder Thcil nur eine Farbeenthält: welches ist die Wahrscheinlichkeit, daß man auf denersten Zug eine Figur von gegebener Farbe ziehe'sDie absolute Wahrscheinlichkeit, daß man die Hand auf das rechte

von den vier Packeten lege, ist. Da aber dieses Packet 8 Karten

4

enthält, von welchen nur 3 günstig sind, so ist die Wahrscheinlich-keit, daß man aus diesem Packet« die wahre Karte ziehe, gleich ,

also ist die gesuchte Wahrscheinlichkeit gleich , oder gleich

0.094- Da nämlich nur eines der 4 Packete die wahre Karteenthält und da von den 8 Karten jedes Packcts nur 3 günstige sind, somuß man die nur von dem vierten Theile aller Karten nehmen.Ex. IV. Eine Urne enthält 2 weiße und 1 schwarze Kugel. Eine