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sehr verschiedenen Welt aufgefunden worden, und die Einge-weide der Erde, so wie die höchsten Gipfel unserer Berge zeigenuns die Trümmer einer Pflanzen- und Thierwelt, die in denfrüheren Revolutionen der Erde untergegangen und einer neuen,von jener ganz verschiedenen, Organisation ihre Stelle abgetretenhat. Mit welchem Rechte sollten wir auch diese Unvcränderlich-keit ihres Daseyns für unsere Erde erwarten, da wir sie nichteinmal an den Körpern des Himmels erblicken, wo neue Sterneentstehen und ganze große Welten verschwinden, und wo alleinschon der Widerstand des Lichts und des Äthers, in welchem sichjene Körper bewegen, in der Folge der Zeit große Änderungenin der Anordnung des Ganzen herausführen muß.
Besonders hat die den Menschen natürliche und vielleichtseiner intellectuellen Organisation, eigenthümliche Begierde,in die Zukunft zu dringen, zu einer großen Anzahl von oft sehrabenteuerlichen Mitteln geführt, durch welche mir diesem unbe-weisbaren Wunsche zu genügen suchen. Die Astrologen, die Zau-berer, die He.ren und Traumdeutcr liefern uns nur zu viel Bey-spiele von den traurigen Verirrungen, denen sich nicht bloß der Ein-zelne, sondern ganze Völkerschaften, durch mehrere Jahrhunderteohne Anstand und mit einer Hartnäckigkeit hingegeben haben,die weder die Vernunft, noch selbst tausendmal von dem Ge-gentheile gemachte Erfahrungen zu besiegen vermochten. DieseVorurtheile verbittern unser Leben, sie halten uns in bestän-diger Furcht, sie verfolgen uns selbst bis in unsere Träume —aber alles dieß vermag nichts über das arme Menschengeschlecht,das sich willig allen Qualen Preis gibt, um dadurch seine Lustzu befriedigen, in der dunklen Zukunft zu lesen und daS Un-mögliche möglich zu machen. Den Grund einer so betrübendenund so allgemeinen Erscheinung müssen wir wohl in der innerenEinrichtung unseres Wesens selbst, in der geistigen Physiologiesuchen, die dort anfängt, wo unsere materielle Physiologie auf-hört, und die ohne Zweifel, so wie diese, bestimmten Gesetzenunterworfen ist, deren nähere Kenntnis; für uns selbst nicht an-ders als höchst interessant seyn kann. Die Nerven unseres Orga-nismus vereinigen sich in ihren letzten und feinsten Verästungcn