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Die Zukunft des Herrn : Belehrungen aus Matthäi 24. und 25. verglichen mit den Zeichen der Zeit
Entstehung
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In diese Minen unter der jetzt so festen Weltmüssen wir ein wenig hineinblicken. Vor Allemist zu nennen: Un- und Aberglaube, jenerin der Vernunft-Religion, dieser im Pabstthum;die Vernunft-Religion vollendet in der gegenwär-tig herrschenden Philosophie von Hegel (den seinLeichenredner den zweiten Christus nannte), wel-cher den persönlichen G.Ott, den im Fleisch erschie-nenen Sohn GOttes und die Unsterblichkeit läug-net und sich erhebt über Alles, was GOtt undGottesdienst heißt, und dazu führt, daß gar leichtein Einzelner vorgeben kann, er sey G.Ott. DiesePhilosophie sieht die Sünde höchstens als Gemein-heit, ist sie aber geistreich, d. h. weltgcistreich, sosteht sie sie nicht als tadelnswerth an, in jedemFall aber hält sie alle Sünde für eine Entwick-lungsstufe, und durch solche Entwicklungsstufen,dergleichen der Götzendienst, Kriege und Alles,was je in der Welt geschehen ist, durch sie hin-durch kommt GOtt zu sich selbst, d. h. kommtdie Menschheit zum Vewußtseyn, daß GOtt mitihr Eins sey, und dieses Vewußtseyn von der Ein-heit der Gottheit und Menschheit ist das wahreSeyn GOttes. Wie in der simonistischen LehreGOtt nichts anderes ist, als dieMenschheit oder viel-mehr das Abstractum des Fortschritts der Mensch-heit zu einem fleischlich Besseren, so ist der Hegel'-sche GOtt der Fortschritt der Menschheit zur E r-kenntniß, ste trage das Göttliche in sich. Ausdieser Philosophie ist das „Leben JEsu" vonStrauß hervorgegangen, das die ganze Geschichtevom Heiland für einen Mythus (unwahre Sage)