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Die Zukunft des Herrn : Belehrungen aus Matthäi 24. und 25. verglichen mit den Zeichen der Zeit
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aber dazu das nehmen, was in der OffenbarungJohannis Nä'hcreö über diese Seine Zukunft ent-hüllt ist. Nur sey cö erlaubt, vorher noch aufeine Stelle Rücksicht zu nehmen, die häufig alsBeweis von der Unsichtbarkeit und Unmerkbarkeitder Zukunft Christi angeführt wird. Es ist Luc.17, 2V. 21. Die Pharisäer fragten JEsum:„Wann kommt das Reich GOttes?" Er ant-wortete: „Das Reich GOttcs kommt nichtmit äußerlichen Gebärden. Man wirdauch nicht sagen: siehe, hier oder da istes. Denn sehet, das Reich GOttes istinwendig in euch." Daraus soll hervorgehen,daß die Zukunft des HErrn und Sein dadurchsiegreich hervortretendes Reich unsichtbar seyn wer-de. Allein 1) redet JEsus hier gar nicht überSeine Zukunft, und 2) redet Er mit Pharisäern.Diese fleischlich-gesinnten Menschen dachten an einbloß äußerliches und zwar politisches Reich, alsdessen Häupter sie sich selbst ansahen. Und vondem Eintritt dieser ihrer Herrschaft wollten sie dieZeit wissen oder vielmehr JEsu Gedanken darübererforschen. Eine solche fürwitzige und hochmüthigeFrage mußte JEsus abweisen und deßwegcn sprachEr gegen sie bloß von dem geistigen CharakterSeines Reiches (nicht Seiner Zukunft),und ließ es ganz dahingestellt seyn, ob eS je äus-serlich erscheinen werde, weil sie das nur in ihremSinn, also nur falsch verstanden hätten. Inwen-dig in der inneren Welt des Geistes ist das ReichGOtteS, darin hat eS seinen Grund, darin wares dazumal in der That noch allein, und nur wcr