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Die Zukunft des Herrn : Belehrungen aus Matthäi 24. und 25. verglichen mit den Zeichen der Zeit
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wahren Christen vor der Zerstörung Jerusalemsdas nicht, was der 24ste Vers sagt, daß sie durchdie falschen Propheten verführt werden könnten.Es kamen schon gar keine solchen falschen Pro-pheten vor jenem Ereigniß, und noch weniger tha-ten sie große Zeichen und Wunder. Dieß kannbloß auf den Antichristen und somit auf die Zeitvor der sichtbaren Zukunft Jesu bezogen werden.Ebenso auch Vers 27. , welcher den Sinn hat,daß des Menschen Sohn so allgemein und so plötz-lich auf der Erde sichtbar seyn werde, wie derBlitz am ganzen Himmel (Horizont) vom Aus-gang bis zum Niedergang allgemein gesehen wer-de. Daß aber die Worte, Vers 29—31., vonnichts Anderem, als von der zweiten sichtbarenZukunft JE>u verstanden werden können, das hätteman nie läugnen sollen. Jede andere Erklärungthut den Worten eine Gewalt an, bei der manaus Allem Alles machen kann. Namentlich derGrundsatz, es sey Alles bildlich zu ver-stehen, ist durchaus falsch. Denn wenn sobestimmte und klare Aussprüche in einer offenbarenLehrrede, die bloß an die Erleuchtetsten SeinerJünger (Marc. 13, 3.) auf ihre besondere An-frage gerichtet war, wenn solche Worte des Mun-des der Wahrheit als bloße Bilder erklärt werdendürfen, dann hat der Unglaube Recht, der auchdie Hölle, den Teufel, das Weltgericht, ja gardie Gottheit Christi selbst als bloße Bilder auffaßt.Nein! Buchstäblich sind die Worte zu verstehen,und sagen folglich klar aus, daß (unbestimmt wielange, aber nach Luc. 21, 24. eine ziemlich