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Die Zukunft des Herrn : Belehrungen aus Matthäi 24. und 25. verglichen mit den Zeichen der Zeit
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die Noth war zwar sehr groß, aber doch war dieNoch bei der Sündfluch, in Vodom, bei der er-sten Zerstörung Jerusalems größer oder doch ebenso groß und auch in den Zeiten nach der zweitenZerstörung Jerusalems hat es mehrmals größereund allgemeinere Nöthen der Wölker gegeben, alsjene war; man denke nur an die Verheerungender Wölker-Wanderung , an die vielen schreck-lichen Kriege, Pesten, Cholera und dergleichen."Es kann daher nur auf eine Noth gehen, diemit den, in Wers 29. 39. und Offenb. 19. ge-schilderten Ereignissen zusammentrifft. Eben sokann der 22ste Wers nicht auf die Zerstörung Je-rusalems gehen: „Wo diese Tage nicht würdenverkürzt, so würde kein Mensch selig, aber umder Auserwählten willen werden die Tage verkürzt."Kein Mensch selig oder, nach dem Griechischen,errettet — wie kann die Rettung aller Menschenvon dem Schicksal Einer Stadt abhängig gemachtwerden? Und noch weniger paßt das Folgendezur Zerstörung Jerusalems, nämlich daß um derAuserwählten, das heißt: um der wahren Chri-sten willen, die Tage der Noth verkürzt werdensollen. Die Christen waren ja nach Pella geflohen,und somit hieng ihr Wohl gar nicht mehr vomSchicksal Jerusalems ab.

Eben so paßt auf die Auserwählten, d. h. die

In einem bloßen Ncbenkricg jener an Kriegenso fruchtbaren Zeit wurde die Stadt Mailandvon Grund aus zerstört, ZV0,»0V erwachseneMänner (also mehr als in Jerusalem im ganzenKrieg) niedergehauen und die Weiber verkauft.