543
des Neuen Welttheils auf die politischen Institutionen, auf die Ideenund Neigungen der Völker im alten Continent, S. 327 — 340 undAmin S. 485 — 406.
VII. Zeit der großen Entdeckungen in den Himmels-räuinen durch Anwendung des Fernrohrs; Vorbereitung dieser Ent-deckungen durch richtigere Ansicht des Weltbanes. — Nicolauö Coper-nicus beobachtete schon mit dem Astronomen Brudzewski zu Krakau,als Eolumbus Amerika entdeckte. Ideelle Verkettung des Igten und17ten Jahrhunderts durch Peurbach und Regiomontanus. Evpernicushat sein Weltsystem nie als Hypothese, sondern als unumstößliche Wahrbeitaufgestellt. S. 341—353 und Anm. S. 406—506. — Kepler und dieempirischen von ihm entdeckten Gesetze der Planetenbahnen S. 353 bis355 und Anm. S. 506 (auch S. 363—365 und Anm. S. 512 bis513). — Erfindung des Fernrohrs; Hans Lippershey, Jacob Adriaansz(Melius), Zacharias Jansen. Erste Früchte des telescopischen Sehens:Gebirgslandschaften des Mondes; Sternschwärme und Milchstraße, dievier Trabanten des Jupiter; Dreigestaltnng des Saturn; sichelförmigeGestalt der Venus; Sonnenfleckeu und Rotationsdauer der Sonne. —Für die Schicksale der Astronomie und die Schicksale ihrer Begründungbezeichnet die Entdeckung der kleinen Jupiterswelt eine denkwürdigeEpoche. Die Jupitersmoude veranlassen die Entdeckung der Geschwin-digkeit des Lichts, und die Erkenntnis? dieser Geschwindigkeit führt zuErklärung der Aberrations-Ellipse der Firsterne, d. i. zu dem sinn-lichen Beweise von der translatorischen Bewegung der Erde. — DenEntdeckungen von Galilei, Simon Marius und Johann Fabriciusfolgte das Auffinden der Saturnstrabanten durch Huygens und Cassini,des Thicrkreislichtes als eines kreisenden abgesonderten Nebelringesdurch Ehildrey, des veränderlichen Lichtwechsels von Fixsternen durchDavid Fabricius, Johann Bayer und Holwarda. Sternloser Nebelsteckder Andromeda von Simon Marius beschrieben. S. 355—360 und Anm.S. 507—514. — Wenn auch das siebzehnte Jahrhundert in seinemAnfang der plötzlichen Erweiterung der Kenntnisse der Himmelsränmedurch Galilei und Kepler, an seinem Ende den Fortschritten des reinenmathematischen Wissens durch Newton und Leibnitz seinen Hauptgkanzverdankt, so hat doch auch in dieser großen Zeit der wichtigste Theilder physikalischen Probleme in den Processen des Lichts, der Wärmeund des Magnetismus eine befruchtende Pflege erfahren. Doppelte Strah-lenbrechung und Polarisation; Spuren von der Kenntniß der Interferenzbei Grimaldi und Hooke. William Gilbert trennt den Magnetismus von derEleetricität. Kenntniß von dem periodischen Fortschreiten der Linien ohneAbweichung. Halley's frühe Bermnthung, daß das Polarlicht (das Leuchten