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des Avicenna nach Montpellier und trugen am meisten zur Stif-tung dieser berühmten medicinischen Schule bei, die, nach arabischenMustern gebildet, schon in das 12te Jahrhundert fällt. (Cuvier,Ilist. äes Seienevs naturelles '4. I. p. 387.)
' (S. 256.) Ueber die Gartenanlagen in dem Pallast vonRißafah, welchen Abdurrahman Jbn-Moawijeh erbaute, s. Iiis-torz^ ok tks Nokammoäan vz-nasties in Spain, extracteäkrom .4kmeä Ibn Aloiismmeä ^.I-Nalrlrari paseual äsdaz-an^os Vol. I. 1846 p. 269 — 211. »Ln su Ilusrta plantüei Ilsx ^.bäurralrman una palma que er» entonces (736) uniea,x äs ella proeeäisron toäas las c>ue tn>^ en Hspai7a. I.a vistaäel ardol screoentaba mas qus tsmplaba su melaneolia.« (An-tonio Conde, List. äs la äominaeion äs los Grabes enIZspaäa I. I. p. 169.)
^ (S. 257.) Die Bereitung der Salpetersäure und des Königs-wassers von Djaber (eigentlich Abn-Mnfiah Dschafar) ist über566 Jahre älter als Albert der Große und Rapmund Lullus, jafast 766 Jahre älter als der Erfurter Mönch Basilius Valentiuus.Doch wurde lange diesen dreien die Epoche machende Entdeckungjener zerlegenden (aufschließenden) Säuren zugeschrieben.
° (S. 257.) Ueber die Vorschrift des Razes zur Weiugährungvon Amylum und Aucker und zur Destillation des Alkohols s.Hoefer, Ilist. äs la Dliimie 'I. I. p. 323. Wenn auch Aleran-der von Aphrodisias (loannis pkiloponi tlraminatiei inlilir. äs generations et interitu Lomm. Venet. 1327p. 97) eigentlich nur die Destillation des Seewassers umständlichbeschreibt, so erinnert er doch schon daran, daß auchMein destillirtwerden könne. Diese Behauptung ist um so merkwürdiger, alsAristoteles die irrige Meinung vorträgt, durch natürliche Ver-dunstung steige aus dem Wein nur süßes Wasser auf (llleteorol.II, 3 p. 333 Bekker), wie aus dem Salzwasser des Meeres.
7 (S. 257.) Die Chemie der Inder, die alchymistischenKünste umfassend, heißt rasäxana (rasa, Saft, Flüssiges, auchQuecksilber, und äz-ana, Gang) und bildet nach Wilson die siebenteAbtheilung des ^yur-Vsäa, der Wissenschaft des Lebensoder der Lebensverlängerung (Rvple, Ilinäoo Nväieinep. 39 — 48). Die Inder kennen seit der ältesten Mt (Roylep. 131) die Anwendung der Beizen bei der Calico- oder Kattun-