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(S. 187.) Vergl. Schwanbeck de kide N e A» s tk e n i 5vi pretio in seiner Ausgabe dieses Schriftstellers p. 59—77.Megasthenes besuchte oft Palibothra, den Hof des Königs vonMagadha. Er war tief in die Chronologie der Inder eingeweiht,und berichtet, „wie in der verflossenen Vorzeit das All dreimalzur Freiheit gekommen sei, wie drei Weltalter abgelaufen und zuseiner Zeit das vierte begonnen war" (Lassen, indische Alter-thum sku »de Bd. I. S. 510). Die Hesiodische Lehre von vierWeltaltern, an vier elementarische Weltzerstörungen geknüpft, diezusammen eine Zeit von 18028 Jahren ausfüllen, findet sich auchbei den Mericanern (Humboldt, Vues dos Lordilleres etNonuinens des psuples indigenes de I'4.ineri<pus '1. II.p. 119—129). — Einen denkwürdigen Beweis für die Genauigkeitdes Megasthenes hat in neuerer Zeit das Studium des Rigvedaund des Mahabharata verschafft. Man vergleiche, was Megasthenes„über das Land der langlcbenden Seligen im höchsten Nordenvon Indien, über das Land Uttara-Kuru (wahrscheinlich nörd-lich von Kaschmir gegen den Belurtagh hin) berichtet, das er nachseinen griechischen Ansichten an das tausendjährige Leben der Hyper-boräer anschließt." (Lassen in der Zeitschrift für die Kundedes Morgenlandes Bd. II. S. 62.) Damit hängt eine Sagein dem nur zu lange verschmähten Ktesias von einem heiligenOrte in der nördlichen Wüste zusammen (Ind. cap. 8, ed. Baehrp. 249 und 285). Den Martichoras, welchen Aristoteles(Ilist. de ^nimal. II, 3 § 10, 1. I. paZ. 51 Schneider) nennt, dieGreifen, welche halb Adler, halb Löwen sind, das von Aelian er-wähnte Kartazonon, einen einhörnigen wilden Esel, hat Ktesiasals wirkliche Thiere aufgeführt: nicht als eigene Erdichtung, son-dern weil er, wie schon Heeren und Cuvier bemerkt haben, anpersischen Monumenten abgebildete spmbvlisirte Thiergestalten fürNachahmung noch im fernen Indien lebender Unthiere hielt. Diegenaue Jdentifictrung des Martichoras mit persepolitanischen Sym-bolen hat aber nach des scharfsinnigen Guigniaut Bemerkung(Creuzer, Ilelixions de I'^ntiquite; notss et eclair-eissements p. 720) viele Schwierigkeit.
(S. 183.) Ich habe diese verwickelten orographischen Ver-hältnisse erläutert in meiner 4siv centrale '17 II. p. 429-434.