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2 (1847)
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Anna Dorset (falls ihre Robinsonade geschichtlich sicher ist) Ein-wohner fanden. Heeren bezieht die Beschreibung des Divdor aufMadera allein, doch in dem mit punischen Schriften so vertrautenFcstus Avienns (v. 161) glaubt er die häufigen vulkanischenCrderschütternngen des Pics von Teneriffa (Ideen über Politikund Handel Th. II. Abth. 1. 1826 S. 106) erkennen zu dürfen.Dem geographischen Zusammenhange nach scheint mir in der Dar-stellung des Avienns (Lxamen eritiquo III. p. 138) einenördlichere Gegend, vielleicht selbst im Kronischen Meere, ge-meint zusein. Der punischen Quellen, die Juba benutzte, erwähntauch Ammianns Marcellinus XXII, 16. lieber die Wahr-scheinlichkeit des semitischen Ursprungs der Benennung der cana-rischen Inseln (der Hundeinseln des lateinisch etymologisirendenPlinius!) s. Credner, die biblische Vorstellung vomParadiese in I l lg e n's Zeitschr. für die historische Theo-logie Bd. VI. 1836 S. 166186. Am gründlichsten und litte-rarisch vollständigsten ist neuerlichst alles, was von den ältestenZeiten bis zum Mittelalter über die canarischen Inseln ge-schrieben worden ist, zusammengestellt worden in einer Arbeitvon Joaquim Jose da Costa de Macedo unter dem Titel: Ne-inori» em czue ss pretencke provar czue os Xrabes nsoeonkscerso ss Lanarias anles clos portuguvüss, 1811.Wenn neben den Sagen die Geschichte schweigt, in so fern sie auf sichereund bestimmt ausgedrückte Zeugnisse gegründet ist, so bleiben nurverschiedene Abstufungen der Wahrscheinlichkeit übrig; ein absolutesAbläugnen alles Tatsächlichen in der Weltgeschichte, wo die Zeug-nisse unbestimmter sind, scheint mir aber keine glückliche Anwendungder philologischen und historischen Kritik zu sein. Die vielen unsaus dem Alterthum überkommenen Angaben und eine genaue Er-wähnung der räumlichen Verhältnisse, besonders der großen Nähevon alten unbestreitbaren Ansiedlungen der afrikanischen Küstelassen mich glauben an eine Kenntniß der canarischen Inselgruppebei den Phoniciern, Carthagern, Griechen und Römern, vielleichtselbst bei den Etruskern.

2° (S. 166.) Vergl. die Berechnungen in meiner kel. Kist.V. I. p. 110 und 287. Der Pic von Teneriffa ist 2° IM im Bogenvon dem nächsten Punkte der afrikanischen Küste entfernt. Beieiner Annahme mittlerer Strahlenbrechung von 0,08 kann der