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2 (1847)
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408
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man, ebenfalls von Osten nach Westen (von Tyrus nach Gadeira)schiffend, die Sonne nm Mittag nur zur Linken. Uebrigensmuß auch vor Nekn II (Necho) schon in Aegypten eine altere Kennt-niß von der Möglichkeit einer ungehinderten Umschiffung Libyensvorhanden gewesen sein, da Herodot den Neku bestimmt den Phö-meiern befehlen läßt,sie sollten den Rückweg nach Aegypten durchdie Säulen des Hercules nehmen". Sonderbar ist es immer, daßStrabo (lib. II paZ. 98), der so weitläuftig die versuchte Um-schiffung des Eudorus von Cyzicus unter der Kleopatra discutirtund auch der Trümmer des Schiffes aus Gadeira erwähnt, wel-ches an der äthiopischen (östlichen) Küste gefunden mar, zwar dievorgegebenen wirklichen Umschiffungen für eine Bergäische Fabelerklärt (lib. II p. 100), aber die Möglichkeit der Umschiffung keines-weges längnet (lib. I p. 38), und daß er behauptet, es sei östlichund westlich des noch Unumschifften nur wenig (lib. I p. 4).Strabo hing gar nicht der wundersamen Isthmus-Hypothese desHipparch und Marinus Tyrius an, nach der das östliche Afrikasich an das Südostende von Asien anschließt und das indische Meerzu einem Mittelmeer macht (Humboldt, lllxamon erit. <IeI'bist. cke Is tteograpbis T. I. p. 139142, 143, 161 und 229;1. II. p. 370373). Strabo citirt Herodot, nennt aber den NamenNeko's nicht, dessen Erpedition er mit der von Darius veranstal-teten Umschiffung von Süd-Persien und ganz Arabien verwechselt(Herod. IV, 44). Gossellin hat sogar allzu kühn die LesartDarius in Neko verwandeln wollen. Ein Gegenstück zu demPferdekopf des Schiffes von Gadeira, welchen Eudorus in Aegyptenauf einem Marktplatze gezeigt haben soll, sind die Trümmer einesSchiffes aus dem rothen Meere, das nach der Erzählung eines sehrglaubwürdigen arabischen Geschichtsschreibers (Masudi in demNoruüs-al-ckiiolieb, Qnatremere p. 389) und Reinaud,liolalion cies vo^ages clons I'Incls 1843 V. I. p. XVI undV. II. p. 46) an die Küste von Creta durch westliche Strömungengelangt ist.

" (S. 160.) Diod. lib. I cgp. 67, 10; Herod. II, 134, 178und 182. Ueber die Wahrscheinlichkeit eines Verkehrs zwischenAegypten und Griechenland vor Psammitich s. die scharfsichtigenBeobachtungen von Ludwig Roß in Hellenika Bd. I. 1846 S.V und X.In den nächsten Zeiten vor Psammitich (sagt er) war