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1666 aufgefundene und später vernachlässigte Gravitations-Theorie wiederum mit erneuertem Eifer aufzunehmen, weilsie dem tiefsinnigen und glücklichen Forscher die Mittel zubeweisen darbot, wie die Anziehung der Erde den, durchdie Schwungkraft umgetriebenen Mond in seiner Bahnerhalte. Die viel früher ^ erkannte Abplattung des Jupi-ter hatte, wie man glaubt, Newton angeregt über dieUrsach einer solchen von der Sphäricität abweichenden Er-scheinung nachzudenken. Den Versuchen über die wahreLänge des Secundenpendels zu Cayenne von Richer (1673)und an der westlichen afrikanischen Küste von Varin warenandere weniger entscheidende zu London, Lyon und Bolognain 7" Breiten-Unterschied vorhergegangen. Die Abnahmeder Schwere vom Pol zum Aeguator, die lange noch selbstPicard geläugnct, wurde nun allgemein angenommen.Newton erkannte die Polar-Abplattung der Erde undihre sphäroidische Gestalt als eine Folge der Notation; erwagte sogar unter der Voraussetzung einer homogenenMasse das Maaß dieser Erd-Abplattung numerisch zu be-stimmen. Es blieb den verglichenen Gradmessungen desl8ten und löten Jahrhunderts unter dem Aeguator, demNordpol nahe und in den gemäßigten Zonen beider Halb-kugeln, der südlichen und nördlichen, vorbehalten, diesesMaaß der mittleren Abplattung und so die wahre Figurder Erde genau zu erörtern. Die Eristenz der Abplattungselbst verkündigt, wie schon in dem Naturgemälde be-merkt ^ worden ist, was man die älteste aller geog n o st ischc nBegebenheiten nennen kann: dcnZustand der allgemeinen Flüs-sigkeit eines Planeten, seine frühere und spätere Erhärtung.
Wir haben die Schilderung des großen Zeitalters von