Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
333
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des Centauren, mehr und mehr im Entfernen begriffen, wah-rend sich die Magellanischen Wolken unseren Breiten lang-sam nähern. Canopus ist in dem verflossenen Jahrtausendin seiner größten nördlichen Annäherung gewesen, und gehtjetzt, doch überaus langsam wegen seiner Nähe am Süd-pol der Ekliptik, immer mehr südlich. Das Kreuz fingin 52° 2/2 nördlicher Breite an unsichtbar zu werden 2900Jahre vor unserer Zeitrechnung, da dieses Sternbild, nachGalle, sich vorher auf mehr als 10° Höhe hatte erhebenkönnen. Als es an dem Horizont unserer baltischen Länderverschwand, stand in Aegypten schon ein halbes Jahrtau-send die große Pyramide des Cheops. Das Hirtenvolk derHyksos machte seinen Einfall 700 Jahre später. Die Vor-zeit tritt uns scheinbar näher, wenn man ihr Maaß andenkwürdige Ereignisse knüpft.

Gleichzeitig mit der Erweiterung einer mehr beschau-lichen als wissenschaftlichen Kenntniß der Himmelsräumewaren die Fortschritte in der nautischen Astronomie, d. h.in der Vervollkommnung der Methoden den Ort des Schif-fes (seine geographische Breite und Länge) zu bestimmen.Alles, was in dem Laufe der Zeiten diese Fortschritte derSchifffahrtskunde hat begünstigen können: der Compaß unddie sichrere Ergründung der magnetischen Abweichung, dieMessung der Geschwindigkeit durch die sorgfältigere Vor-richtung des Logs wie den Gebrauch der Chronometerund Mond-Abstände, die bessere Construction der Fahr-zeuge, die Ersetzung der Kräfte des Windes durch eine an-dere Kraft, vor allem aber die geschickte Anwendung derAstronomie auf die Schiffsrechnung; darf als kräftige Mittelbetrachtet werden zur Erschließung der gesammten Erdräume,