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2 (1847)
Entstehung
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der Perser Kazwini und andere mohammedanische Astrono-men aus dem Delphin und Drachen eigene Kreuze mitMühe zusammensetzten. Ob höfische Schmeichelei aleran-drinischer Gelehrten, welche den Canopus in ein Ptole-maon umgewandelt, auch die Gestirne unseres jetzigensüdlichen Kreuzes, zur Verherrlichung des Augustus,aneinen, in Italien nie sichtbaren Laesarm tlironon" s geWethatte, bleibt ziemlich ungewiß. Zur Zeit des ClaudiusPtolemäuö erreichte der schöne Stern am Fuß des südlichenKreuzes bei seinem Durchgang durch den Meridian inAlexandrien noch 6" 10' Höhe, während er jetzt daselbstmehrere Grade unter dem Horizonte culminirt. Um gegen-wärtig (1847) « Urucis in 6° 10' Höhe zu sehen, müßteman mit Rücksicht auf Strahlenbrechung sich 10° südlichvon Alexandrien, in 21° 43' nördlicher Breite, befinden.Auch die christlichen Einsiedler in der Thebaide können imvierten Jahrhundert das Kreuz noch in 10° Höhe gesehenhaben. Ich zweifle indeß, daß von ihnen seine Benen-nung herrühre; denn Dante in der berühmten Stelle desUurgatorio:

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und Amcrigo Vespucci, welcher dieser Stelle in seiner drittenReise bei dem Anblick des gestirnten südlichen Himmels zu-erst gedachte, ja sich rühmtedie vier nur von dem erstenMenschenpaar gesehenen Sterne nun selbst zu schauen", ken-nen die Benennung des Südkreuzcs noch nicht. Amerigosagt ganz einfach: die vier Sterne bilden eine rhomboidale