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Columbus lange genug, nm die Ablenkung der atlantischenGewässer in ihrem ganzen Zusammenhange aufzufassen, umden Wirbel in dem Golf von Mexico und die Fortpflanzungder Bewegung bis zu der Tierra de los Bacallaos (Neu-sundland) und der Mündung des St. Lorenzflusseö zu er-kennen. Ich habe an einem anderen Orte umständlich ent-wickelt, wie viel die Erpedition des Ponce de Leon im Jahr"1512 zur genaueren Feststellung der Ideen beigetragen hat,und daß man in einer von Sir Humphrey Gilbert zwischen1567 und 1576 geschriebenen Abhandlung die Bewegungder Gewässer des atlantischen Meeres von demVorgebirge der guten Hoffnung bis zur Bankvon Neufundland nach Ansichten behandelt findet, welchemit denen meines vortrefflichen dahingeschiedenen Freundesdes Major Rennell fast ganz übereinstimmen.
Mit der Kenntniß der Strömungen verbreitete sich auchdie der großen Bänke von Seetang sUueus nalans), deroceanischen Wiesen, welche das merkwürdige Schau-spiel der Zusammcnhäufung einer geselligen Pflanzeauf einem Naume darbieten, dessen Flächeninhalt fast sieben-mal den von Frankreich übertrifft. Die große FucuS-Bank, das eigentliche Nor clo Largasso, breitet sich auszwischen 19" und 34" nördlicher Breite. Ihre Haupt-are liegt ohngefähr sieben Grad westlich von der InselCorvo. Die kleine Fucus-Bank fällt dagegen inden Raum zwischen den Bermuden und den Bahama-In-seln. Winde und partielle Strömungen wirken nach Ver-schiedenheit der Jahre auf die Lage und den Umfang dieseratlantischen Tangwiesen, deren erste Beschreibung wirdem Columbus verdanken. Kein anderes Meer beider