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2 (1847)
Entstehung
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mit Begeisterung ausgenommen, und durch christliche Auto-rität lebten wieder verworrene Ideen über den Kosmos auf,deren Nichtigkeit die mathematische Schule der Alexandrinerlängst erwiesen hatte. So pflanzten sich von Augustinus anbis Alkuin, Johannes Scotus und Bernhard von Chartreötief in das Mittelalter hinab, unter wechselnden Formen,die Herrschaft des Platonismus oder richtiger zu sagenneu-platonische Anklänge fort.^

Als nun, diese verdrängend, die aristotelische Philo-sophie den entschiedensten Einfluß auf die Bewegungen desGeistes gewann, war es in zwei Richtungen zugleich: inden Forschungen der speculativen Philosophie und in derphilosophischen Bearbeitung des empirischen Natur-wissens. Die erste dieser Richtungen, wenn sie auch demGegenstande meiner Schrift entfernter zu liegen scheint, darfhier schon deshalb nicht unberührt bleiben, weil sie mittenin der Zeit dialectischer Scholastik einige edle, hochbegabteMänner zum freien Selbstdenken in den verschiedenartigstenGebieten des Wissens antrieb. Eine großartige physischeWeltanschauung bedarf nicht bloß der reichen Fülle derBeobachtungen, als Substrats der Verallgemeinerung derIdeen; sie bedarf auch der vorbereitenden Kräftigung derGemüther, um in den ewigen Kämpfen zwischen Wissenund Glauben nicht vor den drohenden Gestalten zurückzu-schrecken, die bis in die neuere Zeit an den Eingängen zugewissen Regionen der Erfahrungswissenschaft auftreten unddiese Eingänge zu versperren trachten. Man darf nichttrennen, was in dem Entwickelungsgange der Menschheitgleichmäßig belebt hat das Gefühl der Berechtigung zur in-tellektuellen Freiheit und das lange unbefriedigte Streben