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Verkehr mit gebildeteren Nachbarvölkern bei hochbegabtenStämmen hervorgerufen wird. Wie viele regenlose Gegendendes tropischen Amerika (Cumana, Coro, Payta) habeneine noch durchsichtigere Luft als Aegypten, Arabien undBochara! Das tropische Klima, die ewige Heiterkeit des inSternen und Nebelflecken prangenden Himmelsgewölbeswirken überall auf das Gemüth; doch folgereich, d. h. zuIdeen führend, zur Arbeit des Menschengeistes in Entwicke-lung mathematischer Gedanken, regen sie nur da an, woandere, vom Klima ganz unabhängige, innere und äußereAntriebe einen Völkerstamm bewegen, wo z. B. die genaueZeiteintheilung zur Befriedigung religiöser oder agronomi-scher Bedürfnisse eine Notwendigkeit des geselligen Zustan-des wird. Bei rechnenden Handelsvölkern (Phöniciern),bei construirenden, baulustigen, feldmessenden Nationen(Chaldäern und Aegypten:) werden früh empirische Re-geln der Arithmetik und der Geometrie aufgefunden; aberalles dies kann nur die Entstehung mathematischer undastronomischer Wissenschast vorbereiten. Erst bei höhererCultur wird gesetzliche Regelmäßigkeit der Veränderungenam Himmel in den irdischen Erscheinungen wie reflectirterkannt, auch in letzteren, laut dem Ausspruch unseres großenDichters, nach dem „ruhenden Pole" geforscht. Die Ueber-zeugung von dem Gesetzmäßigen in der Planetenbewegunghat unter allen Klimaten am meisten dazu beigetragen indem wogenden Luftmeere, in den Oscillationen des Oceans,in dem periodischen Gange der Magnetnadel, in der Ver-keilung des Organismus auf der Erdfläche Gesetz undOrdnung zu suchen.
Die Araber erhielten indische Planetentafeln schon