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Expedition den Hellenen wissenschaftliche Materialien, welcheden lange aufgehäuften Schützen früher cultivirter Völkerentnommen werden konnten. Ich erinnere hier vorzugs-weise daran, daß mit der Kenntniß der Erde und ihrerErzeugnisse durch die Bekanntschaft mit Babylon, nachneueren und gründlichen Untersuchungen, auch die Kenntnißdes Himmels ansehnlich vermehrt wurde. Allerdings wardurch die Eroberung des Cyrus der Glanz des astronomi-schen Priester-Collegiums in der orientalischen Weltstadtbereits tief gesunken. Die Treppen-Pyramide des Belus(zugleich Tempel, Grab und eine, die nächtlichen Stundenverkündende Sternwarte) war von Terreö der Zerstörungpreis gegeben; das Monument lag zur Zeit des makedoni-schen Heerzuges bereits in Trümmern. Aber eben weildie geschlossene Priestercaste sich bereits aufgelöst, ja derastronomischen Schulen sich eine große Zahl? gebildet hatte,war es dem Callisthenes möglich geworden (wie Simpliciusbehauptet, auf Rath des Aristoteles) Sternbeobachtuugenaus einer sehr langen Periode von Jahren (PorphyriuSsagt: für eine Periode von 1963 Jahren vor AlexandersEinzug in Babylon, Ol. 112, 2) nach Griechenland zusenden. Die ältesten chaldäischen Beobachtungen, derendas Almagest erwähnt (wahrscheinlich die ältesten, welchePtolemäus zu seinen Zwecken tauglich fand), gehen aberfreilich nur bis 721 Jahre vor unserer Zeitrechnung, d.h.bis zu dem ersten messenischen Kriege. Gewiß ist es, „daßdie Chaldäer die mittleren Bewegungen des Mondes miteiner Genauigkeit kannten, welche die griechischen Astrono-men^ veranlaßt? sich derselben zur Begründung der Monds-theorie zu bedienen." 6 Auch ihre Planetenbeobachtungen,