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2 (1847)
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solchen Oertlichkeit in der fortgesetzten Längenare des Mittel-meeres hing mit einer großartigen im Alterthum sehr ver-breiteten Erdanstcht des Eratosthenes zusammen, nach, wel-cher der ganze alte Continent in seiner weitesten Ausdehnungvon Westen nach Osten, ungefähr im Parallel von 36",eine wenig unterbrochene Hebungslinie darbietet.^

Aber die Erpedition des Coläus von Samos bezeichnetnicht bloß eine Epoche, in welcher sich den griechischenStämmen und den Nationen, auf die ihre (Zivilisationvererbt wurde, neue Aussicht zu fernen nautischen Unter-nehmungen entfaltete: sie erweiterte auch unmittelbar denKreis der Ideen. Ein großes Naturphänomcn, das imperiodischen Anschwellen des Meeres den Verkehr der Erdemit dem Mond und der Sonne sichtbar macht, fesselte nunzuerst dauernd die Aufmerksamkeit. In den afrikanischenSyrten hatte das Phänomen den Griechen unregelmäßigergeschienen, es war ihnen sogar bisweilen gefahrbringendgewesen. Posidonius beobachtete Ebbe und Fluth zu Jlipaund Gadeira, und verglich seine Beobachtungen mit dem,was ihm dort über den Einfluß des Mondes die erfahrne-ren Phönicier ^ mittheilen konnten.