Druckschrift 
2 (1847)
Entstehung
Seite
156
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in der Jahreszeit (April und Mai bis Octvber), wo Nord-winde auf dem rvthen Meere wehen, der Südwest-Monsunvon Ost-Afrika bis zur Küste Malabar herrscht, währendder dem Rückweg günstige Nordost-Monsun (October bisApril) zusammentrifft mit der Periode der Südwinde zwi-schen der Meerenge Bab-el-Mandeb und dem Isthmusvon Suez.

Nachdem wir nun, in diesem Entwurf einer Geschichteder physischen Weltanschauung, den Schauplatz geschilderthaben, auf dem von so verschiedenen Seiten fremde Ele-mente der Cultur und Länderkenntniß dem Griechenvolkezugeführt werden konnten, bezeichnen wir hier zuerst die-jenigen der das Mittelmeer umwohnenden Völker, welchesich einer alten und ausgezeichneten Bildung erfreuten: dieAegypter, die Phönicier sammt ihren nord- und wcst-afri-kanischen Kolonien, und die Etrusker. Einwanderung undHandelsverkehr haben am mächtigsten gewirkt. Je mehrsich in der neuesten Zeit durch Entdeckung von Monumentenund Inschriften, wie durch philosophischere Sprachforschungunser historischer Gesichtskreis erweitert hat, desto mannig-saltiger erscheint der Einfluß, welcher in der frühestenZeit auch vom Euphrat her, aus Lycien und durch die mitden thracischen Stämmen verwandten Phrygier auf dieGriechen ausgeübt wurde.

In dem Niltyale, das eine so große Rolle in derGeschichte der Menschheit spielt,gehen sichere Königsschil-der" (ich folge den neuesten Forschungen von Lepsius ^ unddem Resultate seiner wichtigen, das ganze Alterthum auf-klärenden Erpedition)bis in den Anfang der viertenManethvnischen Dynastie, welche die Erbauer der großen