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Otfried Müller „der Untergang von Lyktonien (Leukonia)auf die samothracische Sage von einer jene Gegend umge-. staltenden großen Fluth hindeute" ", braucht hier nicht ent-schieden zu werden.
Was aber, wie schon oft bemerkt worden, die geogra-phische Lage des Mittelmeers vor allem wohlthätig in ihremEinfluß auf den Völkerverkehr und die fortschreitende Erwei-terung des Weltbewußtseins gemacht hat, ist die Nähe des inder kleinasiatischen Halbinsel vortretenden östlichen Conti-nents; die Fülle der Inseln des ägäischen Meeres, welche eineBrücke für die übergehende Cultur gewesen sind die Furchezwischen Arabien, Aegypten und Abyssinien, durch die dergroße indische Ocean unter der Benennung des arabischenMeerbusens oder des rothen Meeres eindringt, getrennt durcheine schmale Erdenge von dem Nil-Delta und der südöst-lichen Küste des inneren Meeres. Durch alle diese räum-lichen Verhältnisse offenbarte sich in der anwachsenden Machtder Phönicier und später in der der Hellenen, in der schnellenErweiterung des Jdeenkreiseö der Völker der Einfluß desMeeres, als des verbindenden Elementes. Die Culturwar in ihren früheren Sitzen in Aegypten, am Euphrat undTigris, in der indischen Pentapotamia und in China an reicheStromlandschaften gefesselt gewesen; nicht so in Phöni-cien und Hellas. In dem bewegten Leben des Griechen-thums, vorzüglich im ionischen Stamme, fand der frühe Drangnach seemännischen Unternehmungen eine reiche Befrie-digung in den merkwürdigen Formen des mittelländischenMeerbeckens, in seiner relative» Stellung zu dem Oceanim Süden und Westen.
Die Eristcnz des arabischen Meerbusens, als Folge