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in der niederländischen Schule die Landschaft vorzugsweise als eineeigene Gattung ausgebildet haben, sind noch Patenier's NachfolgerHerry de Bles, wegen seines Thier-Monogramms Civetta genannt,und später die Brüder Matthäus und Paul Vril zu erwähnen,die bei ihrem Aufenthalte in Rom große Neigung zu diesem ab-gesonderten Zweige der Kunst erweckten. In Deutschland behan-delte Albrecht Altdorfer, Dürer's Schüler, die Landschaftmalereinoch etwas früher und mit größerem Erfolge als Patenier.
^ (S. 82.) Gemalt für die Kirche San Giovanni e Paolozu Venedig.
(S. 83.) Wilhelm von Humboldt, gesammelteWerke Bd. IV. S. 37. Vergl. auch über die verschiedenen Sta-dien des Naturlebens und die durch die Landschaft hervorgerufenenGemüthsstimmuugen Carus in seinen geistreichen Briefenüber die Landschaftsmalerei 1831 S. 4b.
" (S. 83.) Das große Jahrhundert der Landschaftmalerei ver-einigte: Johann Breughel 1569—1625; Rubens 1577—1640; Dvme-nichino 1581—1641; Philippe de Champaigne 1602—1674; NicolasPoussin 1594—1655; Gaspard Poussin (Dughet) 1613 —1675;Claude Lvrrain 1600—1682; Albert Cnpp 1606-1672; Jan Both1610 — 1650; Salvator Rosa 1615-1673; Everdingen 1621 —1675;NicolausVerghem 1624—1683; Swanevelt 1620—1690; Ruysdael1635 — 1681; Minderhoot Hobbema; Jan Wpnants; Adriaan vande Velde 1639—1672; Carl Dujardin 1644—1687.
22 (S. 84.) Wunderbar phantastische Darstellungen der Dattel-palme, die in der Mitte der Laubkrone einen Knopf haben, zeigtmir ein altes Bild von Cima da Conegliano aus der Schuledes Bellino (Dresdner Gallerie 1835 No. 40).
22 (S. 84.) A. a. O. No. 917.
^ (S. 85.) Franz Post oder Poost war zu Harlem 1620 ge-boren. Er starb daselbst 1630. Sein Bruder begleitete ebenfallsden Grafen Moritz von Nassau als Architect. Von den Gemäldenwaren einige, die Ufer des Amazoneustroms darstellend, in derBildergallerie von Schleisheim zu sehen; andere sind in Berlin,Hannover und Prag. Die radirteu Blätter (in Barläus, Reisedes Prinzen Moritz von Nassau und in der königlichenSammlung der Kupferstiche zu Berlin) zeugen von schönem Natur-gefühl in Auffassung der Küstenform, der Beschaffenheit des Bodens
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