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ten die Kommission zu der Erklärung, die Existenz eineseigenthümlichen, animalischen Magnetismus sey blos ein-gebildet, die beobachteten Erscheinungen würden durch dasDrücken, das Betasten und die aufgereizte Phantasie er-zeugt. Nach diesen, für seine Lehre durchaus nicht erfreu-lichen Ersahrungen fand Mesmer sich veranlaßt, sein Heildamit von neuem in Deutschland zu versuchen; und esgelang ihm wirklich über Erwarten, Aufsehen damit zuerregen *).
^) So wenig ehrenvoll es auch für unser Deutschland klingt,so läßt sich doch nicht in Abrede stellen, daß auch bei der Schwär-merei für den thierischen Magnetismus, wie bei dem Enthusiasmusfür viele andere Mode-Theorien (um nicht Modp-Thorheiten zusagen) die alte Sucht der Deutschen, Alles, was in dieser Artvom andern Ufer des Rheins aus zu ihnen gelangt, als herrlichund wundervoll anzustaunen und bestens nachzuahmein, von Anfangan (1785) bis jetzt eine große Rolle gespielt hat. Die Franzosenselbst haben gar häufig über diese unverständige Nachbetern gespot-tet, und dennoch hat sie sich wie eine unheilbare Krankheit bei unsforterhalten. Schon in der kleinen Pariser Hand-Zeitung, die da-selbst seit 1786 unter dem Titel: KI» (loire«pnn>Iunee erschien,ward unter dem 14. Mai 1787 im Bezug auf diese Schwärmereider Deutschen für Mesmer nicht unwahr bemerkt: „81 le bl-igne-Usme etnit ne » Vieirne »u ä Kerstin, 11 8or:xt inoit <Ie« «snalssance Sur les Iioiuls rle I» kunulie ou <Ie In 8zx'äe; in»is11 n kalt llu liruit » U»ri8, et I.^lleinsgno vent sbsniument801'vil' lle I'Ucbo ü I» ?rance." Als kurz nachher (im Juni 1787)der Legationsrath Bertuch zu Weimar in seinem Mode-Journaldiese Worte anführte, begleitete er sie, in richtigster Neberzeugungvon der darin enthaltenen bittern Wahrheit, mit folgendem, auchjetzt noch beachtenswerthem Zusatz: „Ich muß bekennen, ich warein wenig betroffen, als ich diese Ankündigung las; denn ich fühltezu lebhaft, wie sehr wir diesen Spott der Franzosen verdienen, undwie reichen Stoff wir jetzt dazu liefern, daß man in Paris so Et-