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kürzerer oder längerer Zeit traten dann die Wirkungen ein,indem einige von den Magnetisirten in Convulsionen sielen.Um sich nun von der Wirksamkeit dieser Heilart zu über-zeugen, ließen die Mitglieder der Commission einen Ver-such an sich selbst damit anstellen, und sich wöchentlich2^ Stunde lang magnetisiren; allein dieß geschah, ohnedaß sich bei ihnen auch nur die mindeste Wirkung zeigte;selbst bei denen nicht, die zufallig etwas unwohl waren.Noch nicht hierdurch abgeschreckt, wählten die Beurtheilerjetzt vierzehn, nach Alter, Stand und Geschlecht ganz ver-schiedene Patienten zu einer neuen Probe aus. Neun vondenselben empfanden von dem angewendeten Magnetismusgar keine Wirkung; zwei hatten einige, aber so schnellvorübergehende und wenig hervorstechende Empfindungen,daß es nicht zu bestimmen war, ob dieselben dem Magne-tismus zugeschrieben werden konnten; bei drei Individuenendlich zeigten sich auffallende Erscheinungen, welche jedochnach der Meinung der Eommission nicht vom Magnetis-mus, sondern vom Einflüsse äußerer Umstände abgeleitetwerden mußten.
Daß wirklich die Einbildungskrast solcher Kranken vor-züglich wirksam sey, davon überzeugten sie sich dadurch,daß sie mehrere Personen, die vorzüglich empfindlich fürden thierischen Magnetismus schienen, mit verbundenenAugen einer magnetischen Behandlung bald wirklich, baldscheinbar unterwarfen. Gewöhnlich erschienen die Wirkun-gen, wenn die Kranken glaubten, daß sie magnetisirt wür-den; dagegen blieb jede Wirkung aus, wenn man sie glau-ben machte, das Magnetisiren sei unterbrochen, so sehr sichauch die geübtesten Magnetiseurs abmüheten, die Wirkun-gen hervorzurufen. Diese und andere Erfahrungen bestimm-