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Die magnetische und electrische Kraft in ihrer Anwendung überhaupt und als Ersatzmittel der Dampfkraft dargestellt
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6. Die Niiwendmig der magnetischen nnd elektrischen Kraftals Heilmittel.

Die magnetische und clcctrische Kraft ist von so eigcn-thümlicher Natur, daß ihr Einwirken auf organische Körpergar nicht befremden darf. Auch finden wir wirklich, daßder Magnetstein auch in dieserj Beziehung schon in den äl-testen Zeiten, z. B. bei den Chaldäern, Acgyptcrn undHebräern, vorzüglich aber bei den griechischen und römi-schen Aerzten in großem Ansehn stand. Nach Kirchec'sBericht gaben Dioscorides und Galen den Magnetstein fein-gepulvert als Mittel gegen die Verdickung der Säfte undWassersucht. Auch Aötius, der im Jahre 500 nach Chr.Geb. lebte, behauptete, daß ein in der Hand gehaltenerMagnet gegen Podagra und Gicht der Gelenke diene, undan den Hals gehalten, Kopf- und Zahnschmerzen heile,und der arabische Arzt Avicenna im Ii. Jahrhundertebrauchte ihn vorzüglich gegen Nervenschmerzen: so wie auchdie Chinesen sich seiner noch jetzt in der Arzneikunst sehrhäusig bediemn. Indessen ist die wirkliche Heilkraft derMagmte in Krankheitsfällen noch keineswegs durch einegenügende Anzahl von Beobachtungen außer Zweifel gesetzt;insbesondere mangelt es noch gar sehr an genauern Be-stimmungen über die eigentliche Entwickelung der Heilkraft.

Da jedoch das Eisen ein so allgemein verbreiteter Stoffist, daß man es sowohl in den Säften und dem Blute,als in den festen Theilen von Menschen, Thieren undPflanzen findet, so läßt sich die Einwirkung des Magnetsaus organische Körper wohl nicht bezweifeln. Wendet manden Magnet bei gesunden Theilen an, so bringt er strenggenommen nur Empfindungen hervor, die sich von der

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