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Die magnetische und electrische Kraft in ihrer Anwendung überhaupt und als Ersatzmittel der Dampfkraft dargestellt
Entstehung
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diese Ansicht von Franklin, und hatten sich von derGrund-Identität zwischen der electrischen und der magne-tischen Kraft vollkommen überzeugt. Allein es ist doch nichtin Abrede zu stellen, daß ungeachtet der scheinbaren Ähn-lichkeit zwischen dem, theils anziehend, theils abstoßendwirkenden Elementacfeuer, welches wir Electricität nennen,und der anziehenden und abstoßenden Kraft des Magnetis-mus, dennoch die sogenannte electrische Polarität, denunmittelbar empfindbaren Wirkungen nach,noch etwas Anderes seyn dürfte, als positiver und negati-ver Magnetismus. Jedenfalls sind die Untersuchungsactenüber das wahre gegenseitige Verhältniß beider Kräfte zurZeit noch nicht geschlossen.

2. Notizen zur Geschichte der natürlichen sowohl, als künstlichenmagnetischen Kraft.

Die frühere Kenntniß der magnetischen Kraft ging ganzvon den natürlichen Erscheinungen an dem sogenanntenMagnetsteine aus.

Von diesem Stein, den man im Alterthume ohnweitdes heutigen Smyrna an dem metallreichen Berge Sipyluszuerst, und zwar in so großer Menge aufgefunden zu ha-ben scheint, daß höchst wahrscheinlich auch die dortige StadtMagnesia davon ihren Namen erhielt, wußten schon diealten Griechen und Römer, daß er eine eigenthümliche An-ziehungs - und Abstoßungskraft besitze. Plato und Theo-phrast nennen ihn den heraklischen Stein, weil die vor-erwähnte Stadt Magnesia ehemals auch Herakles genanntworden seyn soll. Plinius seinerseits führt (List, nntur.XXXVI, 16. u. 25.) die Entdeckung der merkwürdigen Ei-