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die stärksten sind. Sie gebrauchten ein weiches Hufeisen,Z Zoll dick, 30 Zoll lang und 6V Pfund schwer, umwan-den dasselbe mit 26 einzelnen 5! fußigen Kupferdrähten;die übrigbleibenden Enden wurden so zusammengelöthet,daß alle 26 den positiven Strom empfangenden und eben-so alle 26 den positiven Strom wieder zur galvanischenKette hinübersührenden Drähte vereinigt waren. Diese zu-sammengelöthetcn Enden wurden mit einem Plattenpaarevon 4^ Quadratsuß durch Quecksilberschälchen fest verbun-den und in gesäuertes Wasser getaucht, wodurch dann derMagnet eine Tragkraft von 2000 Pfund erhielt. Lenzund Iacobi in Dorpat haben sich mit diesem Gegenstandeausführlich beschäftigt und gefunden, daß die Stärke dieserElectromagnete von den Dimensionen de» Eisens, von derArt der Umwickelung, Dicke des Drahtes und Stärke dervoltaischen Säule abhängig ist.
Wir kommen nun zur nähern Erörterung der verschie-denartigen Anwendung der magnetischen und elektrischenKraft.
Ä. Die Anwendung der magnetischen Kraft zum Eompaß.
Vom Compaß giebt es drei verschiedene Arten. Amwichtigsten ist der See-Compaß. Einige Physiker habenvermuthet, daß schon die Phönizier, die berühmteste see-fahrende Nation des AlterthumS, einige Kenntniß desCompasseS gehabt haben, und daß derselbe wohl schon zuden Zeiten de» Salomo bekannt gewesen sepn könne. Al-lein die Phönizier können auch ohne Kenntniß desselbenihre Seereisen gemacht haben, weil sie in der Regel sichniemals auf die offene See wagten, sondern bloS an denKüsten hinfuhren, ohne jemals das Land aus den Augen