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Indessen bleibt es doch immer eine sehr unsichere Suchemit dieser Heilmethode. Den Beweis dafür liefert dieThatsache, daß man, trotz alles Streitens, noch heute kei-nen schlagenden Grund für die Richtigkeit der Behauptunganführen kann, daß der, aus den besondern Eigenschaftender natürlichen und künstlichen Magnete abzuleitende mi-neralische Magnetismus von dem, zu Ende des acht-zehnten Jahrhunderts in Ruf gekommenen thicrischenoder animalischen Magnetismus wesentlich, d.h. seinernatürlichen Grundlage nach, verschieden sey. Dieser thic-rische Magnetismus wird von seinem Erfinder, dem schwei-zerischen Arzte Anton Mesmer, auch Mesmerismusgenannt. Mesmer selbst und seine unmittelbaren AnHan-ger waren außerordentlich für dieses Heilmittel eingenom-men. Allein es war dabei auch viel Schwärmerei undCharlatanerie mit im Spiele. Mesmer hatte sich schonseit l77Z zu Wien mit Euren beschäftigt, die auf mine-ralischen Magnetismus gestützt waren, indem er krankhastafficirte Theile nach gewissen Richtungen mit Magnetenbestrich, oder die leidenden Theile damit in dauernde Ver-bindung brachte, wobei er bei nervenschwachen Personeneine Menge ganz eigener Erscheinungen beobachtet habenwollte. Er stellte die Vermuthung auf, daß die Magnct-stäbe nicht blos durch ihre eigene Kraft, sondern als Leitereiner von seinem eigenen Korper auf den Kranken ausge-henden Kraft wirkten. Die Bestätigung für diese Vermu-thung leitete er daraus ab, daß, seiner Versicherung nach,dieselben Erscheinungen stattfanden, wenn er ohne Magnetmit seinen blosen Händen vom Kopfe des Kranken wieder-holt nach den Füßen heruntcrstrich, oder auch in einigerEntfernung vom Kranken diese Bewegung machte. Die