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Die magnetische und electrische Kraft in ihrer Anwendung überhaupt und als Ersatzmittel der Dampfkraft dargestellt
Entstehung
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Kälte seines Stoffes ableiten lassen; ja, selbst bei Krankenwirkt er hausig nur aus dieselbe Art; doch giebt es aller-dings Personen, die ganz eigenthümliche Empfindungen beiseinem Gebrauche haben: was in der Regel von der grö-ßern oder geringcrn Reitzbarkeit der Nerven abhangt. ImAllgemeinen fehlt es aber noch gar sehr an näheren Erör-terungen hierüber. Nach den Berichten von Becker, dersich vorzüglich mit diesen Magnetcuren beschäftigt hat, er-folgt eine eigenthümliche Empfindung erst nach längeremGebrauch, und es zeigen sich dann vorzüglich bei rheuma-tischen oder gichtischen Schmerzen, Schwindel, Ohnmacht,Gesichtsschwäche u. s. w. bedeutende Erleichterungen. Alleinfast jeder Arzt, der den Magnet anwendet, befolgt hierseine eigene Methode. Teske in Königsberg, der mir gro-ßem Glück den Magnet bei allen Krankheilen angewendethat, widerspricht den Behauptungen, welche von einigenAerzten ausgestellt worden sind, daß der Nordpol stärkereWirkungen zeige, als der Südpol, und glaubt, daß beidePole gleiche Kraft äußern. Uebrigens wenden die Aerztegewöhnlich Hufeisen-Magnete an, die sie an der Stelle,wo unter derselben eine Empfindung entsteht, so lange fest-halten, bis sie ganz aufgehört hat; weil sie glauben, daßman dann den leibenden Nerven getroffen habe, und daßdieser gleichsam mit Magnetismus gesättigt werden müsse.

Seit einigen Iahren haben auch zu Leipzig die beidenAerzte vr. Wagner und vr. Friedländer den Magnetis-mus und vorzüglich die durch Magnetismus erzeugte Elcctri-cität (Magnerocleciricität) auf verschiedene Art gegen Krank-heiten und Lähmungen im Nervensystem angewendet undzu diesem Zwecke eine große Sammlung magnetischer Ap-parate aufgestellt.