28
electro-magnetische Wagen hatte folgende Einrichtung: Zwi-schen den Polen eines weichen Hufeisens ist ein weicherEisenstab um eine senkrechte Axt drehbar. Beide werdendurch Electricität zu Magneten gemacht und durch einezweckmäßig ausgeführte Verwechselung der Pole bekommtman eine drehende Bewegung, die durch ein Kronrad aufdie horizontale Axt eines Wagens übertragen wird unddiesen in Bewegung setzt.
Fast zu gleicher Zeit verfertigte Prof. Botto zu Turin,ohne den Wagen des Slratingh zu kennen, einen ähnlichenWagen. Er bestand aus einem hölzernen Rade von 65 ZollDurchmesser, welches um eine horizontale Axe drehbar war.An dem Umfange dieses Rades waren parallel mit der Axe^ zwölf Eylinder von weichem Eisen befestigt, die in Bewe-S^g gtsttzt wurden durch die Wirkung von acht feststehen-den Eisenstäben, deren Pole während einer Umdrehungzwölfmal umgekehrt wurden. Durch ein einfaches Vorge-lege wurde von der horizontalen Axe aus die drehende Be-wegung an eine andere Axe übertragen, welche die beidenRäder eines Wagens an ihren Enden enthielt, der außer-dem noch mit einem dritten Rade versehen war. DieBatterie bestand aus 10 Quadratfuß Kupfer- und Zink-fläch« mit Wasser von Beimischung von Schwefelsäureund die Zugkraft betrug ungefähr ^ Pferdekraft. DieserWagen unterschied sich von dem des Stratinzh dadurch,daß die Pol-Umkehrung wie bei Dal Negro in dem festenTheile des Apparates geschah, während sie in dem desStratingh in dem beweglichen Theile hervorgebracht wurde.
Auch in Amerika hat man sich in der neuesten Zeitsehr mit der Verfertigung electro-magnetischer Maschinen