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beschäftigt und vorzüglich haben Davcnport, Eallun undPage auf verschiedene Art den Electro - Magnetismus alsbewegendes Mittel angewandt. Davenport hat das Modelleines von electro-magnetischer Kraft getriebenen Eisenbahn-wagens nach London gesendet, welches sich auf einer kreis-förmigen Bahn mit einer Geschwindigkeit von drei Meilenin der Stunde fortbewegt; der Wagen selbst hat ungefähr1 Quadratsuß Querschnitt und zieht «v Pfund mit sichfort. Jedoch läßt sich schon aus dem Modelle ersehen, daßdie Bewegkraft, auf diese Art angebracht, für Wagen imGroßen unpractisch erscheint. In New-Uork soll er be-reits eine electro-magnetische Maschine von zwei Pserde-kräften zur Bewegung einer Presse für den Druck einerTageszeitung hergestellt haben, welche ganz den vorgeschrie-benen Anforderungen Entspricht. Der Nordamerikaner Pagehat ein solches Instrument angegeben, wo ohne Wechsel derPole durch Magnetismus Bewegung hervorgebracht wird. (?)
Vorzüglich aber haben sich die beiden Physiker, Ja codiund Lenz, durch ihre wissenschaftlichen und gelehrten Un-tersuchungen um diese neue Kraft verdient gemacht, undsind daher auch als eigentliche Begründer des Electro-Magnetismus zu betrachten. Jacob! construirte zuerst imJahre 1834 eine Maschine, welche aus acht festen und achtbeweglichen Eisenstäben besteht. Diese Stäbe werden durchUmwickclung mit dem Schließungsdrahte einer VoltaschenSäule so zu Electromagneten gemacht, daß im Kreiseherum der Nord- und Südpol immer mit einander ab-wechseln, und die festen Stäbe immer denselben Magne-tismus behalten. Giebt man nun der Scheibe, woraufdie acht beweglichen Stäbe sich befinden, einen Stoß, sowerden sie sich so weit fortbewegen, bis die ungleichnami-