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Die magnetische und electrische Kraft in ihrer Anwendung überhaupt und als Ersatzmittel der Dampfkraft dargestellt
Entstehung
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schen den Armen eines weichen Hufeisens auf. Wenn ernun das weiche Eisen durch den eiectrischcn Strom zu ei-nem Magneten machte, so wurde das dem Eisen zugewandteEnde des Stabes durch den einen Pol angezogen, durchden andern abgestoßen, und auf diese Art eine Schwan-kung in der Richtung des freundschaftlichen Poles vollbracht.Hierauf wurden die Pole umgekehrt; die Anziehung gingin Abstoßung über und umgekehrt; und, indem er so amEnde jeher Schwankung die Pole verwechselte, erhielt ereine fortdauernde Schwingungsbewegung. Die Schwingungdes Stabes selbst wurde von ihm als Mittel zur Verwech-selung der Pole benutzt, und die schwingende Bewegungdurch eins einfache mechanische Vorrichtung in eine drehendeBewegung verändert und so zum Heben von kleinen Lastengebraucht. Mit dieser ersten electro-magnetischen Maschine*)konnte er Iso Grm. in einer Minute zur Höhe einesMette heben. Der vorzüglichste Mangel dieser Maschinewar, daß der Magnetstab, der durch seine Schwingungendie Maschine in Bewegung setzte, nur durch die Anziehungund Abstoßung eines einzigen Poles wirkte. Ueberdieß muß-ten die Arme des weichen Hufeisens dicht bei einander ste-hen, wodurch das Wirken jedes Poles auf sich selbst ge-schwächt wurde; daher wandte später Dal Negro, um die-sem Mangel abzuhelfen, statt des Stabes einen Hufeisen-magnet an.

Die Holländer Stratingh und Becker zu Groningenwandten I8Z5 den Electro-Magnetismus zuerst zur Her-vorbringung einer fortschreitenden Bewegung an. Dieser

*) ^nnsli llelle seien!« 3«1 Hegne 1>oinl<»räo-Veaet».März 1834.